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 <title>WE THINQ Blog</title>
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 <updated>2021-06-28T17:56:54+02:00</updated>
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   <name>WE THINQ</name>
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   <title>Ideenwettbewerb: 20 erfolgreiche Beispiele aus der Praxis</title>
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   <updated>2017-06-02T00:00:00+02:00</updated>
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     <title>Ideenwettbewerb: 20 erfolgreiche Beispiele aus der Praxis</title>
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   <content type="html"><![CDATA[ <img src="http://www.wethinq.com/images/photos/medium/innovation2017.jpg"/><p>Gute Geschäftsideen sind nicht nur für Existenzgründer wichtig. Auch erfolgreiche Unternehmen können durch innovative Ideen neue Geschäftsfelder erschließen. Ideenwettbewerbe stehen deshalb zunehmend hoch im Kurs.</p>

<p>Wie man solche <a href="https://www.wethinq.com/de/blog/2014/08/01/wie-sie-einen-ideenwettbewerb-in-5-schritten-meistern.html">organisiert und erfolgreich umsetzt</a>, haben wir Ihnen ja bereits in einem anderen Blogbeitrag beschrieben. Diesmal wollen wir einen Blick in die Praxis werfen – und 20 Best-Practice-Beispiele von Ideenwettbewerben vorstellen, in denen Unternehmen und Organisationen auf die Suche nach innovativen Ideen gegangen sind.</p>

<p>###Ideenwettbewerbe verfolgen sehr unterschiedliche Ansätze###</p>

<p>Die Ansätze sind dabei zuhöchst verschieden. Einige Unternehmen nutzen die Kreativität ihrer Kunden zur Ideengenerierung. Andere setzen auf potenzielle Projektpartner oder künftige Mitarbeiter – und gehen zum Beispiel gezielt auf Studierende zu, die mit ihrem Forschungsbackground helfen sollen.</p>

<p>Nicht wenige Firmen nutzen eine spezielle <a href="https://www.wethinq.com/de/tour/">Ideenmanagement-Software</a> und bieten dank derer eine Innovationsplattform an, auf der sich die eigene Community treffen und innovative Ideen diskutieren kann.</p>

<p>Auch bei den <a href="https://www.wethinq.com/de/blog/2014/04/03/wie-man-einen-preis-fuer-einen-ideenwettbewerb-aussucht.html">Innovationspreisen, die es zu gewinnen gibt</a>, sind wir auf unterschiedliche Herangehensweisen gestoßen. Gerade bei Projektwettbewerben von nicht wirtschaftlich orientierten Organisationen winkt als Lohn für die besten Ideen eine finanzielle und organisatorische Unterstützung bei der Umsetzung selbiger. Die Privatwirtschaft hingegen setzt häufiger auf Geldpreise und realisiert die Ideen dann doch lieber selbst. Manchmal gibt es auch gar nichts zu gewinnen – und trotzdem machen Leute gern mit.</p>

<p>###Breite Themenpalette reicht von Digitalisierung bis Design###</p>

<p>Thematisch reicht die Bandbreite der 20 von uns zusammengetragenen Open-Innovation-Wettbewerbe von weltverbessernden Aufrufen zur Ideenfindung in punkto Umweltschutz oder Entwicklungshilfe über Projekte zur Digitalisierung bis hin zur Bitte, Konzepte für modernes Design von Flughafen-Bereichen einzureichen. Kurzum: Alles, wobei ein Organismus gern einen Denkanstoß hätte, lässt sich in einem Ideenwettbewerb umsetzen.</p>

<p>Einige der folgenden Projekte sind mittlerweile schon abgeschlossen, die Ideen liegen also vor. Andere hingegen laufen noch oder unterliegen einem regelmäßigen Rhythmus – das heißt, dass sich kreative Köpfe ständig auf der jeweiligen Ideenplattform bewerben können.</p>

<p>Wir laden Sie nun dazu ein, sich durch unsere Best-Practice-Beispiele durchzuklicken – und sich gern für eigene Ideenwettbewerbe inspirieren zu lassen.</p>

<p>###20 Best-Practice-Beispiele für Ideenwettbewerbe###</p>

<p><strong>1. develoPPP</strong></p>

<p>Innovative Projekte scheitern oft am Geld. Mit seinem Programm „<a href="http://www.developpp.de/">develoPPP</a>“ finanziert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung seit Jahren Ideen für eine erfolgreiche Entwicklungshilfe. Viermal jährlich können sich Firmen bei dem Projektwettbewerb bewerben. Wer ausgewählt wird, darf sein Projekt gemeinsam mit den Projektpartnern umsetzen.</p>

<p><strong>2. LEGO</strong></p>

<p>Wer mit <a href="https://ideas.lego.com/">Lego</a> spielt, ist kreativ. Die Kreativität der eigenen Kunden weiß das Unternehmen dabei zu nutzen. In einem Ideenwettbewerb kann jeder eigene Entwürfe für neue Sets einreichen. Sollte Lego diese in einem neuen Produkt umsetzen und produzieren, geht 1 Prozent der Gesamtumsätze an den Entwickler. Einzige Hürde: Dieser muss zuvor 10.000 Fans für seine innovative Idee finden.</p>

<p><strong>3. Frankfurt Airport</strong></p>

<p>Ein Innovation Space für spontanes Networking, während man auf den Flieger wartet: Das ist die Siegeridee des Ideenwettbewerbes 2016 von Frankfurt Airport. Gesucht waren innovative Ideen, um den Flughafen der Zukunft zu gestalten – egal ob Golfplatz oder Yoga-Raum. Mehr als 600 Ideen wurden eingereicht, die sechs Erstplatzierten konnten Preis im Gesamtwert von 7000 Euro gewinnen.</p>

<p><strong>4. Vodafone Your Idea</strong></p>

<p>Industrie 4.0, vernetztes Wohnen, intelligente Autos: Das Internet verändert unser aller Alltag. Vodafone hat dazu auf seiner Ideenplattform „<a href="https://www.vodafone-your-idea.de/home">Vodafone Your Idea</a>“ nach Projekten gesucht und einen Innovationspreis ausgeschrieben. 400 Ideen gingen bis Ende 2016 ein, die besten wurden zur Cebit vorgestellt. Plus für die Teilnehmer: Sie erhalten Zugang zur Community, um gemeinsam die neuesten Ideen zu diskutieren.</p>

<p><strong>5. AirBerlin</strong></p>

<p>Studenten sind für Unternehmen eine wichtige Zielgruppe. Die Fluggesellschaft <a href="https://flights.airberlin.com/de-DE/wettbewerb">AirBerlin</a> sucht zum Beispiel über einen Hochschulwettbewerb Ideen für das umweltschonende Fliegen der Zukunft. Insgesamt 3500 Euro können die Teilnehmer laut Ausschreibung gewinnen. Nebeneffekt: Talentierten Studierenden dürfte es leichter fallen, ein Praktikum zu ergattern.</p>

<p><strong>6. INNOspace Masters</strong></p>

<p>Ein bisschen Science Fiction, dazu die Forschungskraft realer Wissenschaftler: Um diese Kombination ging es beim Ideenwettbewerb „<a href="http://www.innospace-masters.de/">INNOspace Masters</a>“. Es ging um nicht weniger als die Raumfahrt von morgen. Der Wettbewerb richtete sich an Forschungseinrichtungen, Hochschulen und spezialisierte Firmen. Der Preis: Hilfe bei der Umsetzung der Idee sowie Zugang zu einem Netzwerk an Experten. Und: Die Rechte an der Entwicklung verbleiben bei den Entwicklern – was bei nicht allzu vielen Ideenwettbewerben der Fall ist.</p>

<p><strong>7. Raus aus dem Stau</strong></p>

<p>Das Konzept des Ideenbriefkastens hat die Zukunftsregion Frankfurt-Rhein-Main auf ein Problem übertragen, das viele nervt: Staus. Beim Ideenwettbewerb „<a href="https://www.raus-aus-dem-stau.de/">Raus aus dem Stau</a>“ konnte jeder für sein ganz persönliches Alltagsproblem eine Lösung suchen – und zwar ganz einfach: Staustelle ausmachen – Lösungsidee entwickeln – Fertig. Erster Preis war ein Wellness-Wochenende, der eigentliche Lohn aber das Ende eines Stauproblems.</p>

<p><strong>8. Postbank Ideenlabor</strong></p>

<p>Das Motto des <a href="https://ideenlabor.postbank.de/">Postbank-Ideenlabors</a>: „Denn Sie wissen am besten, was Sie begeistert und was Sie sich wünschen!“. Mit „Sie“ sind die Kunden gemeint, die sich auf der Mitmach-Plattform, der Ideen-Community der Postbank, mit ihren Verbesserungsvorschlägen einbringen können. Aus derartigen Ideen werden dann Projekte, die in der Community diskutiert und verbessert werden. Als Preis gibt es Punkte – die zum Beispiel gegen die Teilnahme an exklusiven Postbank-Events eingetauscht werden können.</p>

<p><strong>9. Deutscher Mobilitätspreis</strong></p>

<p>Gleich drei Auflagen sieht das Bundesverkehrsministerium von 2016 bis 2018 im Rahmen des <a href="https://deutscher-mobilitaetspreis.de/">Deutschen Mobilitätspreises</a> vor. Die aktuelle Ausschreibung sucht nach Innovationen für eine sichere Mobilität. Projekte einreichen können große und kleine Firmen, Start-ups, Städte, Gemeinden, Unis – also Akteure, die mit intelligenten Mobilitätsideen aufwarten und diese zum Beispiel als Geschäftsidee umsetzen wollen. Als Lohn für die besten Ideen gibt es Networking-Hilfe – und Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit oder bei der Existenzgründung.</p>

<p><strong>10. My digital World</strong></p>

<p>Im klassischen Sinne handelt es sich beim Projekt „<a href="https://www.mydigitalworld.org/">My digital World</a>“ um keinen Ideenwettbewerb, sondern um eine Vermittlung von Medienkompetenz. Bundesweit sind Schüler aufgerufen, sich aus jährlich wechselnden Gesichtspunkten mit Internetsicherheit und digitalen Identitäten auseinanderzusetzen. Die besten Arbeiten werden veröffentlicht – und dienen anderen Jugendlichen als Vorbild, um ihr eigenes Verhalten im Internet zu reflektieren.</p>

<p><strong>11. E.ON Ideenlabor</strong></p>

<p>Der Energiekonzern E.ON deckt in seinem <a href="https://ideenlabor.eon.de/">Ideenlabor</a> die gesamte Breite des Ideenmanagements ab – von der Ideenfindung über die Weiterentwicklung bis hin zur Bewertung der innovativen Ideen. Aufgerufen sind vor allem Kunden des Unternehmens, Verbesserungsvorschläge für Services und Angebote zu unterbreiten. Die Diskussion von Ideen läuft dann in der Community ab – mit Likes und über Abstimmungen. Worum es geht? Zum Beispiel über Gründe für einen Anbieterwechsel.</p>

<p><strong>12. Hengst</strong></p>

<p>Der <a href="http://hengst.com/de/ideenwettbewerb/">Filterhersteller Hengst</a> aus Münster (Nordrhein-Westfalen) richtet sich mit seinem Ideenwettbewerb ausdrücklich an die Jugend. Studierende der Wuppertaler Universität sind dazu aufgerufen, innovative Ideen für den Innenraumfilter der Zukunft zu entwickeln. Die Aufgabe: Das Problem soll erkannt, eine Idee entwickelt und ein Konzept erstellt werden. Der Innovationspreis sind 1000 Euro – und Kontakte, die beim Berufseinstieg unbezahlbar sind oder dabei helfen, ein eigenes Unternehmen zu gründen.</p>

<p><strong>13. Hessen Design Competition</strong></p>

<p>Die <a href="http://www.hessendesign-competition.de/">Hessen Design Competition</a> ist ein regionaler Ideenwettbewerb mit internationaler Ausrichtung. Die Initiatoren wollen jungen Designern eine Plattform geben, ihre Entwürfe oder Geschäftsideen zu präsentieren und zu vermarkten. Angesprochen sind ausdrücklich Designstudenten und –absolventen bis 35 Jahre aus Hessen. Die besten Entwürfe werden mit Unterstützung von Fachleuten bis zur Marktreife weiterentwickelt und in Hessen sowie in Mailand gezeigt.</p>

<p><strong>14. Hofer</strong></p>

<p>Unter dem Motto „<a href="https://urbangardening.projekt2020.at/?pk_campaign=gewinnspiel&amp;pk_kwd=text_twgarten">Urban Gardening</a>“ suchte die Lebensmittelkette Hofer, das Aldi-Pendant in Österreich, Anfang 2017 zehn kreative Ideen zur Nutzung öffentlicher Flächen. Bewerben konnten sich gemeinnützige Initiativen und Vereine, die nachhaltig in Städten Gemüse anbauen. Dotiert war der Ideenwettbewerb mit 50.000 Euro, die für die Projekte eingesetzt werden sollten.</p>

<p><strong>15. Ideenwettbewerb Integration</strong></p>

<p>Im Zuge der Flüchtlingskrise entstanden in allen Bundesländern Projekte, um Kriegsflüchtlinge zu integrieren. Der <a href="https://www.wettbewerb-integration.de/">Ideenwettbewerb Integration</a> zeichnet nachhaltige Konzepte aus – darunter bisher Hilfen zur sprachlichen Verständigung, Initiativen zum sportlichen Miteinander und innovative Bausysteme für einen kostengünstigen sozialen Wohnungsbau. 2016 wurden erstmals aus 58 eingereichten Ideen drei Gewinner ermittelt. Aktuell läuft die nächste Runde.</p>

<p><strong>16. Open Innovation Südtirol</strong></p>

<p>Meist ist es ja so: Die Einen haben die guten Geschäftsideen, die Anderen haben das Geld. Nur müssen beide irgendwie zusammenfinden. <a href="https://www.openinnovation-suedtirol.it/home">Open Innovation Südtirol</a> versucht sich daran – und zwar mit Erfolg. Das Portal verbindet Open Innovation mit Crowdfunding. Soll heißen: Wer eine innovative Idee hat, kann diese präsentieren. Und wer Lust hat, eine Idee zu unterstützen, kann dies mit einem Betrag seiner Wahl tun. Rund 1500 Ideen stand bereits auf dieser Ideenplattform – und haben zum Teil fünfstellige Beträge eingesammelt.</p>

<p><strong>17. Next Hamburg</strong></p>

<p>Stadtentwicklung live erleben und mitgestalten: Das ist der Gedanke, der hinter <a href="http://www.nexthamburg.de/">Next Hamburg</a> steckt. Jeder kann sich online mit seinen Ideen beteiligen – und seit dem Start im Frühjahr 2009 kamen bereits mehr als 1000 Ideen zusammen. Das Projekt folgt dem Prinzip der Open Innovation, initiiert wurde es von einem Verein. Dieser formuliert aus den Ideen Thesen, die in die Stadtentwicklung einfließen sollen.</p>

<p><strong>18. NRW-Bank</strong></p>

<p>Ihrer Verantwortung für die Region hat die <a href="https://www.nrwbank.de/de/themen/ideenwettbewerb/index.html">NRW-Bank</a> in einem Ideenwettbewerb in den Jahren 2015 bis 2017 Rechnung getragen. Gesucht waren Konzepte, um die Lebensqualität in den Kommunen in Nordrhein-Westfalen zu verbessern. 61 Ideen wurden eingereicht, drei erhielten eine Auszeichnung: eine zur Mobilität</p>

<p>im ländlichen Raum, eine zur Integration von Flüchtlingen und eine zur Neugestaltung von Stadtvierteln.</p>

<p><strong>19. ÖBB</strong></p>

<p>Die Bahn in Österreich <a href="https://openinnovation.oebb.at/">ÖBB</a> lebt den Open-Innovation-Gedanken besonders aktiv, indem sie ihre Kunden mit einbindet. Fast 1700 Mitglieder zählt die Community, die sich mit innovativen Ideen zu Themen wie „Reisen im Nachtreisezug“ oder „Digitalisierung im Schienengüterverkehr“ einbringt. Im Gegensatz zu vielen Ideenwettbewerben, die klar terminiert sind, läuft die Open-Innovation-Plattform kontinuierlich weiter und entwickelt sich zu einem Diskussionsportal, das eine ständige Verbesserung anstrebt.</p>

<p><strong>20. Innolytics</strong></p>

<p>Der Software-Entwickler <a href="http://www.innolytics.de/innolytics-aktuell/so-nutzen-sie-kunden-als-scouts-fuer-verbesserungsideen/">Innolytics</a> bietet als eines seiner Geschäftsfelder eine Crowdfunding-Plattform an. Diese nutzen regelmäßig Unternehmen für Ideenwettbewerbe – so erst jüngst die S-Bahn Mitteldeutschland. Gesucht wurden Ideen für einen besseren Service – allerdings auf indirektem Wege: Die Kunden wurden nicht nach Lösungsideen, sondern nach Problemen befragt. Ein Moderationsteam suchte und begleitete den Dialog. Ergebnis: Viele Änderungen wurden sofort umgesetzt.</p>

<p>Fanden Sie die eine oder andere Idee für einen Ideenwettbewerb gut? Kennen Sie womöglich noch andere gute Beispiele aus der Praxis? Und könnten Sie sich am Ende sogar vorstellen, selbst einen Wettbewerb zur Ideenfindung ins Leben zu rufen?</p>

<p>Lassen Sie es uns gern wissen – einfach in unseren Kommentaren.</p>
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   <author>
     <name>Christian</name>
   </author>
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   <title>Was ist Ideenmanagement und wie wird es zum Erfolg?</title>
   <link href="http://www.wethinq.com/de/blog/2017/03/22/was-ist-ideenmanagement-und-wie-wird-es-zum-erfolg.html"/>
   <updated>2017-03-22T00:00:00+01:00</updated>
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     <title>Was ist Ideenmanagement und wie wird es zum Erfolg?</title>
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   <content type="html"><![CDATA[ <img src="http://www.wethinq.com/images/photos/medium/ideenmanagement-erklaert.jpg"/><p>So langsam kommt es auch in der letzten streng hierarchisch organisierten Firma an: Die Ideen der Mitarbeiter sind Gold wert. Ein systematisches Ideenmanagement kann deshalb schnell den Unterschied zu einem Mitbewerber ausmachen.</p>

<p>Der Gedanke, die Kreativität der eigenen Belegschaft zu nutzen, ist dabei keinesfalls neu. Ideenbriefkästen gab es auch schon Anfang des 20. Jahrhunderts. Und seit den 1970er-Jahren entwickelt sich das Konzept des Ideenmanagements stetig fort.</p>

<p>Was aber steckt hinter dem Ideenmanagement? Warum setzt man es ein? Und wie gelingt es, dieses im Unternehmen erfolgreich zu etablieren? Konkrete Fragen, die konkrete Antworten erfordern. Im folgenden Blogbeitrag klären wir darüber auf.</p>

<h2 id="vom-ideenbriefkasten-zum-vorschlagswesen-eine-kurze-geschichte-des-ideenmanagements">Vom Ideenbriefkasten zum Vorschlagswesen: eine kurze Geschichte des Ideenmanagements</h2>

<p>Angestellte stellt man an, Mitarbeiter arbeiten mit: Erkennen Sie den Unterschied? Während Erstere dem Begriff nach eher Robotern ähneln, die tun, was man ihnen sagt, sind Letztere aktiv in den Arbeitsprozess eingebunden. Soll heißen: Ihre Kreativität wird geschätzt und auch eingefordert.</p>

<p>Natürlich ist dieser begriffliche Unterschied nur symbolisch zu verstehen – in der Praxis dürfen auch Angestellte kreativ sein. Um zu zeigen, was Ideenmanagement ausmacht, ist das Bild aber hilfreich.</p>

<p>Auch wenn der Begriff des Ideenmanagements in der Theorie der Wirtschaftswissenschaften und der Praxis der Unternehmen noch relativ jung ist, reichen seine Wurzeln doch weit zurück.</p>

<ul>
  <li>Schon Anfang des 20. Jahrhunderts tauchte das Prinzip auf – ganz simpel in Form von Ideenbriefkästen oder Vorschlagsboxen. In der Kantine aufgehangen, sollten sie Mitarbeiter ermutigen, ihre Ideen einzuwerfen.</li>
  <li>Dieser Ansatz wurde Mitte des 20. Jahrhunderts dann weitergedacht. Im Rahmen eines <strong><a href="https://www.wethinq.com/de/blog/2014/11/17/betriebliches-vorschlagswesen.html">betrieblichen Vorschlagswesens</a></strong> gingen derartige Ideen in einen geregelten Prozess ein. Vorschläge wurden geprüft und bewertet – etwa nach Erfolgsaussichten und Ressourcenaufwand.
&lt;img src=”/images/Kontinuierlicher_Verbesserungsprozess.png” align=”right” width=”300px” style:”padding: 5px;” alt=”Schaubild kontinuierlicher Verbesserungsprozess”&gt;</li>
  <li>Noch klarer organisiert ist der <strong>kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP)</strong>. Man verlässt sich nicht nur auf spontane Ideen, sondern arbeitet zielgerichtet an einer steten Optimierung von Produktionsprozessen oder Arbeitsabläufen. Der Gedanke dahinter: Selbst kleinste Verbesserungen können zu großen Einsparungen führen – etwa durch kürzere Wege in Fabriken. Bekannt ist dieser Ansatz durch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kaizen">„Kaizen“ aus Japan</a>, wo durch andauerndes Feedback Produkte immer weiter optimiert werden.</li>
</ul>

<h2 id="das-wissen-der-mitarbeiter-nutzen-deshalb-braucht-es-ideenmanagement">Das Wissen der Mitarbeiter nutzen: Deshalb braucht es Ideenmanagement</h2>
<p>Warum aber hören Unternehmen eigentlich auf ihre Mitarbeiter? Ganz einfach: weil diese oft mehr von der Praxis wissen als ihre Chefs.</p>

<p>Das klingt jetzt hart, ist aber eigentlich ganz logisch. Wer wüsste wohl besser, woran es im Verkauf hakt, als der Verkäufer? Wer könnte eine Liste an Schwachstellen in der Produktion aufstellen, wenn nicht derjenige, der täglich am Band arbeitet? Und wer weiß am ehesten, was sich die Mitarbeiter für eine Verbesserung des Betriebsklimas wünschen, als die Mitarbeiter selbst?</p>

<p>Fortlaufend neue Produktideen zu entwickeln, bestehende Produkte zu verbessern und Produktionsabläufe zu optimieren gehört zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren einer jeden Firma. Nur wer bereit und in der Lage ist, sich ständig zu hinterfragen und zu erneuern, kann am Markt bestehen. Deshalb erfreut sich das <a href="https://www.wethinq.com/de/blog/2015/02/24/Vorteile-und-Grenzen-von-Ideenmanagement-software.html">Ideenmanagement</a> einer immer größeren Popularität.</p>

<p>Die Kreativität der Masse: Ideensuche nicht nur Fachleuten überlassen
Traditionell ist vor allem der Forschungs- und Entwicklungsbereich in der Pflicht, wenn es um innovative Produkte und optimierte Abläufe geht. Allerdings verschenken Firmen, die sich rein auf den kleinen Kreis an Mitarbeitern aus der Fachabteilung verlassen, das riesige Potenzial der restlichen Belegschaft.</p>

<p><strong>Ideenmanagement bedeutet, den Radius der Ideensuche auf alle Abteilungen auszuweiten</strong> – vom Einkauf über das Marketing bis zur Verwaltung. Und warum soll nicht auch der Hausmeister anmerken dürfen, dass über eine automatische Stromabschaltung verhindert werden könnte, dass nachts in jedem zweiten Raum noch Licht brennt – und somit bares Geld verbrennt?</p>

<h2 id="von-der-idee-zur-umsetzung-vier-schritte-bis-zum-erfolg">Von der Idee zur Umsetzung: Vier Schritte bis zum Erfolg</h2>

<p>Die große Frage, die sich in der Praxis stellt, ist dabei die nach dem Wie: Wie kann ein Unternehmen sicherstellen, dass fortwährend neue Ideen entwickelt und erfolgreich verwirklicht werden?</p>

<p>Ansätze gibt es reichlich. Ihnen allen gemein ist die Erkenntnis, dass das Ideenmanagement ein Prozess ist, der nicht an der Stelle aufhören darf, an der die Idee ausgesprochen wurde. Denn bis zu einer möglichen Umsetzung ist es noch ein weiter Weg.</p>

<p><strong>Dieser erfolgt in der Regel in vier Schritten:</strong></p>

<ul>
  <li>Prüfung: Anhand verschiedener Kriterien werden Ideen, die zum Beispiel über eine Ideenmanagement-Software eingereicht wurden, geprüft. Der notwendige Ressourcenaufwand, die benötigte Zeit für eine Umsetzung, die Wahrscheinlichkeit auf höhere Gewinne und das Einsparpotenzial zählen zu diesen Kriterien.</li>
  <li>Entscheidung: Verlief die Prüfung erfolgreich und wird der Idee ein gewisses Erfolgspotenzial bescheinigt, entscheidet das Management, ob die Idee weiterverfolgt wird.</li>
  <li>Test: Ist dies der Fall, kommt es zu einem Testlauf. Betrachtet wird dabei, ob die erhofften Effekte eintreten – also tatsächlich Einsparungen möglich sind oder die Mitarbeiterzufriedenheit steigt.</li>
  <li>Umsetzung: Verläuft der Test positiv, steht einer Umsetzung im gesamten Unternehmen nichts mehr im Wege. Die entsprechenden Ressourcen müssen dann eingeplant und die Mitarbeiter entsprechend geschult werden.</li>
</ul>

<p>Motivation ist alles: Anreizsysteme helfen bei der Ideenfindung
um Mitarbeiter zu motivieren, Ideen zu entwickeln, bedarf es eines transparenten Anreizsystems. Denn eines ist klar: Warum sollte jemand einen Vorschlag unterbreiten, wenn er selbst nichts davon hat?</p>

<p>Viele Unternehmen setzen deshalb auf Belohnungen, zum Beispiel in Form von Boni. Das ist eine Möglichkeit, um viele neue Ideen zu sammeln, aber längst noch kein Erfolgsgarant.</p>

<p>Wichtig ist vor allem, dass die Ideensuche systematisch erfolgt. Und das beginnt bereits bei der Umsetzung der Ideensammlung. Eine Ideenmanagement-Software, die eine Plattform zum Austausch über Ideen und zur Diskussion untereinander bietet, ist dabei in Zeiten von sozialen Netzwerken und <a href="http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/industrie-4-0.html">Industrie 4.0</a> unumgänglich.</p>

<p>Open Innovation: Weil auch die Kunden gute Ideen haben
Die Bedeutung eines modernen Ideenmanagements zeigt sich in jüngster Vergangenheit durch eine stetige begriffliche Neuorientierung. Längst ist parallel auch von Innovationsmanagement und von <a href="https://www.wethinq.com/de/blog/2014/11/17/betriebliches-vorschlagswesen.html">Open Innovation</a> die Rede. Beide Begriffe unterstreichen, dass es nicht nur genügt, immer neue Ideen wie am Fließband zu produzieren, sondern dabei die betriebliche Relevanz nicht aus den Augen zu verlieren. Im Kern: Eine Idee ist erst dann gut, wenn sie die Firma auch voranbringt, ihre Innovationskraft stärkt.</p>

<p>Vor allem das Konzept der Open Innovation treibt das Ideenmanagement dabei auf die Spitze. Nicht mehr nur die eigenen Mitarbeiter tragen zum Innovationsprozess bei, sondern die gesamte Unternehmensumwelt – vom Stakeholder über den Kunden bis theoretisch hin zur ganzen Gesellschaft.</p>

<h2 id="fazit">Fazit</h2>
<p>Ideenmanagement entwickelt sich derzeit von einem reinen Vorschlags- zu einem groß angelegten Kommunikationsprozess. Aus dem Ideenbriefkasten ist längst ein soziales Ideennetzwerk geworden. Dieses muss von Unternehmensseite her gesteuert werden.</p>

<p>Ohne entsprechende technische Tools ist dies nicht mehr zu leisten. <strong><a href="https://www.wethinq.com/de/">Ideenmanagement-Software</a></strong> wie jene von Wethinq ermöglichen den Dialog mit allen Gruppen, die an der Ideenfindung und -verarbeitung beteiligt sind. In unserer Demo-Tour erklären wir Ihnen gern, wie das genau funktioniert.</p>

<p>Schaubild: CC BY-SA 3.0 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kontinuierlicher_Verbesserungsprozess#/media/File:PDCA-Kreis_(Qualit%C3%A4tsmanagement\)_mit_Beschriftung.svg">Wikipedia</a></p>
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   <author>
     <name>Christian</name>
   </author>
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   <title>Ideenmanagement Software - Vorteile und Grenzen</title>
   <link href="http://www.wethinq.com/de/blog/2015/02/24/Vorteile-und-Grenzen-von-Ideenmanagement-software.html"/>
   <updated>2015-02-24T00:00:00+01:00</updated>
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     <title>Ideenmanagement Software - Vorteile und Grenzen</title>
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   <content type="html"><![CDATA[ <img src="http://www.wethinq.com/images/photos/medium/ideamanagement.jpg"/><p><a href="/de/blog/2017/03/22/was-ist-ideenmanagement-und-wie-wird-es-zum-erfolg.html">Ideenmanagement</a> online zu organisieren stößt noch vielerorts auf Skepsis. Diese Erfahrung machen wir immer wieder bei Kundengesprächen. Wie können Ideen wirklich online entwickelt werden, wenn doch der persönliche, kreative Austausch so förderlich ist? Kommen wirklich alle Perspektiven bei einem Workshop zu Wort? Ist die nötige Kompetenz im Raum versammelt? Kann das nicht über <a href="/de">Ideenmanagement Software</a> laufen? Wir versuchen in diesem Artikel unsere Erfahrungen zusammenzufassen, die die Herausforderungen und Chancen von Online und Offline Ideenmanagement in Unternehmen darstellen. Schon mal ein kleiner Hinweis vorab: Die Kombination von beidem ist ideal.</p>

<p>Doch zuallererst eine kleine Definition von Ideenmanagement:</p>

<blockquote>
  <p>Ideenmanagement ist der Versuch das kreative Potenzial von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Unternehmens oder einer Organisation systematisch zu nutzen. Gute Ideen und Verbesserung abzufragen, aber auch Räume (Systeme) für Wissensaustausch und das gemeinsame Lernen aufzubauen. Ideenmanagement kann als Prozess gesehen werden bei dem versucht wird möglichst viele neue Ideen zu fördern und diese systematisch weiter zu entwickeln, so dass am Ende daraus wirkungsvolle Produkte entstehen.</p>
</blockquote>

<p><strong>Beispiele Ideenmanagement:</strong></p>

<ul>
  <li><a href="http://www.developpp.de/">develoPPP.de</a></li>
  <li><a href="https://ideas.lego.com/">Lego Ideas</a></li>
  <li><a href="http://www.tchibo-ideas.de/">Tschibo Ideas</a></li>
</ul>

<h2 id="vorteile-eines-internetgestützten-ideenmanagements">Vorteile eines internetgestützten Ideenmanagements</h2>

<p><strong>Beteiligung ohne Zeit- und Ortsbeschränkung</strong>
In einem mehrwöchigen <a href="/de/blog/2014/08/01/wie-sie-einen-ideenwettbewerb-in-5-schritten-meistern.html">Ideenwettbewerb</a> über das Internet erreicht man einen viel größeren Personenkreis. Es ist schon ein Glücksfall, wenn alle Beteiligten an einem Tag zu einem Treffen zusammenkommen. Irgendwer wird einen Workshop immer verpassen. Über das Internet, in einem mehrwöchigen Prozess, können sich alle beteiligen. Es gibt keine Orts- und Zeitbeschränkung und auch keine Ausreden. In einem Workshop haben Sie immer ein Problem, viel Austausch und Feedback in kurzer Zeit zu organisieren. Online können Beteiligte sich immer wieder neu engagieren und Ideen reifen Schritt für Schritt. Siehe hierzu auch folgenden Artikel: “<a href="https://www.wethinq.com/de/blog/2014/01/29/10-gruende-warum-offene-innovation-scheitert.html">10 Gründe warum Open Innovation oft scheitert</a>”.</p>

<p><strong>Der Sachverstand der Introvertierten</strong><br />
In einem Workshop kommt meist nur ein Teil der Teilnehmer zu Wort, die aktiv in die Diskussion einsteigen und sich auch sonst  in Gruppengesprächen beteiligen. Doch das kann oft nur eine Minderheit sein. Gerade <a href="http://www.ted.com/talks/susan_cain_the_power_of_introverts">introvertierte Menschen, die grandiose Ideen haben können</a>, möchten sich vielleicht nicht beteiligen und halten sich in einer solchen Gruppensituation oft zurück. In einem Online-Prozess gibt es unbeschränkt Raum und viel Zeit, sich zu beteiligen. Hier zählt der geschriebene Sachverstand. Dadurch kommt es immer wieder zu Überraschungen, wenn zum Beispiel eine Sekretärin den Fachexperten eine kritische Frage stellt oder Ideen von Personen kommen, die dafür gar nicht “zuständig sind”. Online können der soziale Druck und die Barriere zur Beteiligung niedriger sein.</p>

<p><strong>Qualität der Ideen</strong><br />
Der Anstoß zu einer Idee kommt oft von einer Person (link - network conclusion), doch Ideen reifen erst im Austausch mit Vielen zu etwas konkret Realistischem, was sich umsetzen lässt.</p>

<blockquote>
  <p>“Das ist nicht die Weisheit der Vielen, sondern die Weisheit eines Einzelnen in der Gemeinschaft. Es ist nicht, dass das Netzwerk selbst intelligent ist, aber die Individuen werden intelligenter durch das Netzwerk.” <a href="http://www.ted.com/talks/steven_johnson_where_good_ideas_come_from">Steven Johnson</a>: Where Good Ideas Come From: The Natural History of Innovation by (frei übersetzt)</p>
</blockquote>

<p>Dafür braucht es aber möglichst unterschiedliche Perspektiven, die oft nicht ausreichend vorhanden sind im eigenen Team, der Abteilung oder sogar der Organisation. Hier eine Außenperspektive einzubringen, kann Ideen einen regelrechten Schub bringen. Sachverstand von einem Kollegen in einer anderen Abteilung, die bereits ein ähnliches Problem hatten, oder der Partner in einer anderen Firma, der viel mehr Expertise zu dem Problem aufweist.</p>

<p><strong>Vielfalt der Ideen</strong><br />
Im klassischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Brainstorming">Brainstorming Prozess</a> bei einem Workshop können Sie viele Ideen sammeln, aber das ist immer nur eine Momentaufnahme und hängt stark von der jeweiligen Situation und Motivation der Beteiligten ab. Online können Sie in einem mehrwöchigen Prozess viel mehr Ideen sammeln, die sich auch gegenseitig „anstecken“. Ganz einfach formuliert: Man kann über eine Idee schlafen. Ein Online Ideenprozess ist wie eine gemeinsame, mehrwöchige Entdeckungsreise. Hier wird ein Netzwerk der Ideen (Wissensmanagement) gesponnen. Kleiner Tipp: Auch online bewährt sich eine Zeitbeschränkung, denn eine monatelange Ideensammlung kann viel Energie nehmen, wenn es nicht irgendwann auch an die Umsetzung geht.</p>

<blockquote>
  <p>“When the flow of ideas incorporates a constant stream of outside ideas as well, then the individuals in the community make better decisions than they could on their own. Diversity of viewpoint and experience is an important success factor when harvesting innovative ideas. <a href="http://www.wired.com/2014/02/ideas-flow/">Alex Pentland</a></p>
</blockquote>

<p><strong>Transparenz gegen Widerstände</strong><br />
Über das Internet kann der gesamte Ideenprozess dokumentiert werden und ist jederzeit für alle einsehbar. Hier haben wirklich alle Teilnehmer eine Chance auf Feedback. Denn jede Innovation geht auch mit Widerstand einher. Was eine Gruppe als großartige Veränderung sieht, empfinden andere vielleicht sogar als „Bedrohung“. In einem beteiligungsorientierten Ideenmanagement kann man früh Widerstände auflösen und Spannungen offen austragen. Nach unserer Erfahrungen funktioniert das auch online sehr konstruktiv und über Ideenmanagement Software können diese ganzen Diskussionen transparent abgebildet werden.</p>

<p><strong>Vogelperspektive auf den Innovationsgrad der Organisation</strong><br />
In einem Online-Prozess können Sie sehr gut messen, wie es um den Innovationsgrad Ihrer Organisation steht. Sie sehen die Intensität der Beteiligung, wie viele unterschiedliche Perspektiven (Diversity) dargestellt werden und wie übergreifend Innovation erfolgt. Zum Beispiel nutzen wir bei WE THINQ die <a href="http://link.springer.com/article/10.1007/s40309-013-0025-2/fulltext.html">soziale Netzwerkanalyse</a>, sodass man von der Vogelperspektive sehr gut sehen kann, wie vernetzt ihre Organisation arbeitet oder eher in der eigenen Struktur Team gearbeitet wird. Siehe hierzu auch unseren Artikel: “<a href="https://www.wethinq.com/de/blog/2014/03/13/Wie-man-Open-Innovation-evaluiert.html">Wie man offene Innovation evaluiert</a>” Eine solche datengestützte Analyse-Perspektive ist nur durch Ideenmanagement Software möglich.</p>

<blockquote>
  <p>“Der Blick auf Netzwerkstrukturen fördert nicht nur die Entwicklung und Ausbreitung von Ideen. Er kann aber auch enthüllen, welche Bedingungen Innovationsprozesse fördern.” Nina Kolleck: <a href="http://link.springer.com/article/10.1007/s40309-013-0025-2/fulltext.html">Social network analysis in innovation research: using a mixed methods approach to analyze social innovations</a> (frei übersetzt)</p>
</blockquote>

<p>** Ideen bewerten**<br />
Über das Internet können Sie viel einfacher Ideen evaluieren. Durch eine intelligente Auswahl von Bewertungskriterien werden Ideen von einer viel größeren Gruppe beurteilt. Zum Beispiel ob eine Idee kurzfristig umsetzbar ist, nachhaltig verankert werden kann, oder überhaupt finanzierbar ist. Anonyme Bewertungen, adressiert an eine große Community, ergeben einen hilfreichen Filter, so dass nur die wirklich guten Ideen in die Endauswahl kommen.</p>

<h2 id="die-grenzen-von-ideenmanagement-software">Die Grenzen von Ideenmanagement Software</h2>

<p><strong>Testen und Prototyping</strong><br />
Online kann man sehr gut Ideen diskutieren und nach unterschiedlichen Kriterien „auseinandernehmen“, aber es ist schwierig, hier einer Idee praktisch umzusetzen. Auch gute Ideen müssen getestet werden und sich bewähren. Hier wirken Prototypen oft Wunder, wenn eine erste gebastelte Lösung offenbart, dass man im Team teilweise andere Vorstellungen von der Realisierung hatte. Oder erste Probanden völlig andere Reaktion zeigen, als man diese antizipiert hatte.</p>

<p><strong>Spannungen auflösen</strong><br />
Wir erleben beim Dialog fast ausschließlich konstruktive Beiträge und oft eine enthusiastische Stimmung. Kein Wunder, hier werden Menschen nach Ihren Ideen und Feedback gefragt. Intrinsische Motivation in Reinstform, der keine Sondervergütung das Wasser reichen kann. Doch gerade in der Umsetzung der Konsequenzen von Ideen kann es auch Konflikte geben. Innovationen beinhalten Veränderungen und das kann Spannungen erzeugen, die man nicht immer über das Internet, in der Diskussion, lösen kann. Hier kann es von Nachteil sein, wenn Sie online Konflikte haben, die in einem Workshop einfacher aufgelöst werden könnten.</p>

<p><strong>Bekenntnis zur Umsetzung</strong><br />
Wenn eine Führungskraft vor versammelter Mannschaft ankündigt, dass Ideen wirklich umgesetzt werden, dann ist das ein Versprechen, das motiviert. Die “Beschwörung” des Teamgeists lässt sich ganz anders im direkten Austausch vermitteln. Das geht online nur über ein geschicktes “Storytelling” mit hohem Engagement der Führungskräfte. Wir empfehlen deshalb auch eine Auftaktveranstaltung. Am besten mit Video Aufzeichnung, so dass alle Teilnehmer das noch einmal sehen können.</p>

<p><strong>Atmosphäre</strong><br />
Keine Frage, ein kreativer Workshop mit viel Energie bei allen Teilnehmern, wo mit Enthusiasmus an Ideen gearbeitet wird, ist nicht einfach online zu erreichen. Wir sehen in unseren Ideen-Prozessen immer wieder sehr viel Enthusiasmus, gerade wenn Sie die Zugriffe in den letzten Stunden eines Countdowns sehen. Da wird an allen Enden aufgeregt diskutiert, doch die Atmosphäre kommt nicht an die einen energiegeladen Ideen-Workshop heran.</p>

<p><strong>Software</strong><br />
Ideenmanagement Software ist in der Regel für Firmen und Organisationen ausgelegt, die viele spezielle Anforderungen mit sich bringen. Daher sind solche Plattformen und Anbieter auch nicht kostenlos und selten als Open Source Software Version verfügbar. Mit einer Plattform alleine ist es jedoch nicht getan. Zentral ist hier die Einbettung einer Ideenmanagement Software in die Innovationsstrategie des Unternehmens. Zudem verlangt eine langfristige erfolgreiche online Beteiligung eine geschickte Mobilisierung.</p>

<h2 id="kombination-von-online-und-offline">Kombination von Online und Offline</h2>
<p>Unsere Erfahrungen zeigen oft, dass eine Kombination von Online und Offline Ideenmanagement sehr effektiv ist. Zum Beispiel wenn Nesta für ihren <a href="http://www.nesta.org.uk/project/dynamic-demand-challenge-prize">Dynamic Demand Challenge Price</a> europaweit nach Lösungen zum Energiesparen in Haushalten ausruft. Nesta nutzte unsere <a href="https://www.wethinq.com/de/tour/">Ideenmanagement Software WE THINQ</a>, wodurch eine ganz andere Art der Mobilisierung erreicht wurde. Aber nach der eingehenden Analyse und Auswahl von den besten Ideen, wurden die Initiatoren auf ein Hackday-Wochenende eingeladen um zusammenzuarbeiten und an der Umsetzung zu feilen. Mobilisierung und erstes Feedback und Kollaboration über das Internet und dann die Umsetzung in Workshops, wobei der Prozess aber immer wieder zurück im Internet gespiegelt wurde.</p>

<p>Wollen Sie mehr wissen, wie sie einfach mit Ideenmanagement in Ihrer Organisation anfangen? Wir <a href="/de/kontakt/">helfen Ihnen einen solchen Prozess zu konzipieren</a>, wo Sie Schritt für Schritt Ideenmanagement erlernen und für Ihre Firma anpassen.</p>
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   <author>
     <name>Christian</name>
   </author>
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   <title>Inspirierende Beispiele für online Bürgerbeteiligung</title>
   <link href="http://www.wethinq.com/de/blog/2015/01/23/inspirierende-beispiele-online-buergerbeteiligung.html"/>
   <updated>2015-01-23T00:00:00+01:00</updated>
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     <title>Inspirierende Beispiele für online Bürgerbeteiligung</title>
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   <content type="html"><![CDATA[ <img src="http://www.wethinq.com/images/photos/medium/citizen-particpation-map_de.png"/><blockquote>
  <p>Zuletzt aktualisiert: 23.01.2015. Dies ist ein Blog Post, der immer wieder mit neuen Beispielen aktualisiert wird. Bitte im Kommentar gerne weitere Beispiele nennen.</p>
</blockquote>

<p>Eine der größten Herausforderungen von Online Bürgerbeteiligung ist die praktische Umsetzung, die geringe Anzahl an vorzeigbaren Projekten und die wenig gesammelten Erfahrungen. Wir erleben immer wieder, wie das Rad neu erfunden wird, obwohl anderswo bereits Akteure die gleichen Herausforderungen hatten. Es gibt nach unserer Erfahrung Erfolgsfaktoren, die sowohl für eine Bürgerbeteiligung offline, also auch online gelten, wie eine notwendige Mobilisierung, gelungene Ansprache und Eingrenzung des Themas und der Zielsetzung. Online Bürgerbeteiligung unterscheidet sich in vielen Aspekten von einem typischen Bürgerforum, zum Beispiel in einer Gemeindehalle. Deshalb finden wir es wichtig den Blick auf gute Projekte der Online Bürgerbeteiligung zu richten, von denen man viel lernen kann.</p>

<h2 id="besondere-aspekte-der-online-bürgerbeteiligung">Besondere Aspekte der Online Bürgerbeteiligung</h2>
<ul>
  <li>Die Aufwände für Online Moderation und Begleitung.</li>
  <li>Die verschiedenen Möglichkeiten das zentrale Thema online darzustellen, dass ausreichend darüber diskutiert werden kann.</li>
  <li>Der Umgang mit destruktiven Beiträgen oder Partikularinteressen.</li>
  <li>Wie man Bürger online mobiliseren kann um möglichst viele Teile der Gesellschaft zu erreichen?</li>
  <li>Das Thema Anonymität. Ist die Kenntnis der Namen und Personen hinter Beitragenden wichtig für den Prozess?</li>
  <li>…</li>
</ul>

<h2 id="innovative-projekte-zu-online-bürgerbeteiligung">Innovative Projekte zu Online Bürgerbeteiligung</h2>
<p><strong><a href="http://codefor.de">Code for Germany</a></strong>: Jede Woche treffen sich in ganz Deutschland Code for Germany Teams, die gemeinsam an nützlichen Anwendungen und Visualisierungen rund um offene Daten und digitalen Werkzeugen für Bürgerinnen arbeiten. Die kreierten Anwendungen für Bürgerbeteiligungen werden als <a href="https://github.com/okfde/codefor.de">Open Source Software</a> zur Verfügung gestellt.</p>

<p><strong><a href="http://www.nexthamburg.de/">Next Hamburg</a></strong>: Ein spannender und langfristiger Community-Ansatz, um Bürger in die Stadtgestaltung einzubinden. Das von privater Seite betriebene Projekt versucht gerade große Bauvorhaben zu verfolgen und eigene Ideen einzubringen.</p>

<p><strong><a href="http://www.frankfurt-gestalten.de/">Frankfurt Gestalten</a></strong>: Auch das Projekt von dem Erfinder von WE THINQ darf hier nicht fehlen.  Im 4. Jahr immer noch ein Projekt, dass viele inspiriert, deutschlandweit in der Presse erwähnt wird und sehr gelungen Open Data und Bürgerbeteiligung vereint.</p>

<p><strong><a href="">Leitlinien Bürgerbeteiligung in Darmstadt</a></strong>: Die Stadt Darmstadt diskutiert erst mal den Rahmen wie Bürgerbeteiligung funktionieren soll direkt mit den Bürgerinnen.</p>

<p><strong><a href="http://www.friesland.de/liquid">Liquid Friesland</a></strong>: Die Plattform ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern direkt Stellung zu Vorhaben zu nehmen und konstruktiv eigene Denkansätze und Vorschläge aufzuzeigen. Die dauerhafte Anwendung erlaubt auch Abstimmungen und wurde bereits evaluiert.</p>

<p><strong><a href="http://nuernberg-aktiv-gegen-laerm.de/">Nürnberg aktiv gegen Lärm</a></strong>: Bürgerbeteiligung in mehreren Schritten. Zuerst werden werden Orte mit Lärm von Bürgern gemeldet, die dann von Experten der Stadt aufgegriffen und erläutert werden. In dieser Kooperation entstehen dann Ideen für Lösungen. Gelungene Kollaboration zwischen Bürgern und Verwaltung.</p>

<p><strong><a href="https://www.trier-mitgestalten.de">Trier mitgestalten</a></strong>: Die Ideen und Vorschläge auf der Plattform stammen von den Ortsbeiräten der 19 Stadtteile oder von Bürgerinnen und Bürgern. Jedes Jahr werden hier solche Ideenwettbewerbe durchgeführt.</p>

<h2 id="mängelmelder">Mängelmelder</h2>
<p><a href="https://www.fixmystreet.com/">Fix my Street</a> war der Pionier in Sachen Mängelmelder und diesem Beispiel folgten viele Projekte in Deutschland. Natürlich nur ein begrenzter Ansatz von Bürgerbeteiligung, aber mit vielfältigen Einsätzen.</p>

<ul>
  <li><strong><a href="http://maerker.brandenburg.de/brandenburg">Märker Brandenburg</a></strong>: Eine der Pioniere in Deutschland</li>
  <li><strong><a href="http://anliegen.bonn.de/">Bürgeranliegen Bonn</a></strong>: Stadt Bonn ist sehr aktiv mit einem Bürgerhaushalt und in Sachen Open Data</li>
</ul>

<p>Zuletzt aktualisiert: 23.01.2015. Dies ist ein Blog Post, der immer wieder mit neuen Beispielen aktualisiert wird. Bitte im Kommentar gerne weitere Beispiele nennen.</p>
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   <author>
     <name>Christian</name>
   </author>
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   <title>Pro und Kontra von Betrieblichem Vorschlagswesen erklärt an Beispielen</title>
   <link href="http://www.wethinq.com/de/blog/2014/11/17/betriebliches-vorschlagswesen.html"/>
   <updated>2014-11-17T00:00:00+01:00</updated>
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     <title>Pro und Kontra von Betrieblichem Vorschlagswesen erklärt an Beispielen</title>
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   <content type="html"><![CDATA[ <img src="http://www.wethinq.com/images/photos/medium/collaboration2017.jpg"/><p>Wir von WE THINQ arbeiten mit <a href="https://www.wethinq.com/de/blog/2013/10/17/was-ist-offene-innovation-open-innovation.html">Offener Innovation</a> (Open Innovation), um neue Ideen für andere aber auch für unser eigenes Unternehmen zu finden. Das war der Grund für die Entwicklung einer <a href="/de">Ideenamangement Software</a>.</p>

<p>Heute will ich mich jedoch mit einer möglichen Alternative beschäftigen, nämlich dem <strong>Betrieblichen Vorschlagswesen</strong>. Hierbei können Mitarbeiter eines Unternehmens Vorschläge für mögliche Innovationen machen.</p>

<p>Dementsprechend fällt das Konzept in den Bereich der geschlossenen Innovation. Hier finden die Prozesse zur Ideen- und <strong>Innovationsfindung innerhalb einer Organisation</strong> statt. Externe Elemente wie Kunden, potentielle Kunden, Lieferanten, Partnerunternehmen, Experten oder Institutionen (zum Beispiel Universitäten) nehmen so nicht am Innovationsprozess teil.</p>

<h2 id="muss-leider-sein-definitionen-und-begriffe">Muss leider sein: Definitionen und Begriffe</h2>

<p>Zunächst will ich geschlossene Innovation und die dazugehörigen Begrifflichkeiten (inklusive des Betrieblichen Vorschlagswesens) genauer definieren. Den dazugehörigen Begriffsungetümen sieht man schon an, dass diese Konzepte aus einer völlig anderen Ära der Betriebswirtschaft stammen: Alles ist sehr formelhaft strukturiert – so einfach ist es aber in der Realität nicht. Doch schauen wir uns erst mal die klassischen Definitionen an:</p>

<p>Innovationsprozesse, an denen alle internen Ressourcen einer Organisationen beteiligt sind, nennt man <a href="/de/blog/2017/03/22/was-ist-ideenmanagement-und-wie-wird-es-zum-erfolg.html"><strong>Ideenmanagement</strong></a>. Darunter fallen etwa Systeme, bei denen alle Mitarbeiter eines Unternehmens zur Innovation beitragen können. Ist dagegen nur eine einzelne Abteilung für Innovation zuständig, würde man das nicht unter Ideenmanagement fassen.</p>

<p><a href="/de/blog/2017/03/22/was-ist-ideenmanagement-und-wie-wird-es-zum-erfolg.html">Ideenmanagement wiederum ist unterteilt in zwei Prozesse</a>: Der kontinuierliche Verbesserungsprozess und das schon angekündigte Betriebliche Vorschlagswesen.</p>

<p>Beim <strong>Kontinuierlichen Verbesserungsprozess</strong> (KVP) ist die Ideenfindung relativ stark strukturiert: Die Mitarbeiter arbeiten in Teams, die durch eine Teamleitung moderiert werden. Die einzelnen Schritte und Abläufe folgen einem bestimmten Muster.</p>

<p>Das <strong>Betriebliche Vorschlagswesen</strong> (BVW) dagegen zeichnet sich durch spontane Ideenfindung aus. Ein klassisches Beispiel ist der <a href="/de/blog/2017/03/22/was-ist-ideenmanagement-und-wie-wird-es-zum-erfolg.html">Ideenbriefkasten</a>, in den Mitarbeiter jederzeit Verbesserungsvorschläge zu jeglichen Aspekten des Unternehmens einwerfen können. Typischerweise werden gute Vorschläge mit Sach- oder Geldprämien belohnt. Rechtlich gesehen gibt es unter bestimmten Bedingungen sogar einen <a href="https://www.boeckler.de/pdf/mbf_bvd_ideenmanagement_und_betriebliches_vorschlagswesen.pdf">Anspruch auf eine Prämie</a>, wenn der Vorschlag tatsächlich umgesetzt wird.</p>

<h2 id="wie-betriebliches-vorschlagswesen-umgesetzt-werden-kann--vom-briefkasten-und-darüber-hinaus">Wie Betriebliches Vorschlagswesen umgesetzt werden kann – vom Briefkasten und darüber hinaus</h2>

<p>Ein Beispiel haben wir ja schon genannt:</p>

<ul>
  <li>Ein <strong>Ideenbriefkasten</strong>, in den Mitarbeiter jederzeit Vorschläge zu allen denkbaren Unternehmensbereichen einwerfen können – mit Namen oder anonym. In dieser Form gibt es das BVW in Deutschland schon seit über 100 Jahren.</li>
</ul>

<p>Im Prinzip sind aber auch Innovationsprozesse, die man eher mit Open Innovation verbindet, im Betrieblichen Vorschlagswesen möglich – eingesetzt werden sie leider nur selten.</p>

<ul>
  <li><a href="/de/blog/2014/08/01/wie-sie-einen-ideenwettbewerb-in-5-schritten-meistern.html"><strong>Ideenwettbewerbe</strong></a> zu konkreten oder allgemeineren Themen. Etwa ein firmeninterner Wettbewerb zu Fragen wie „Wie soll unser nächster Slogan lauten?“ oder „Wie können wir Eltern flexiblere Arbeitsmöglichkeiten bieten?“</li>
  <li><strong>Virtuelle Plattformen</strong>, auf denen Ideen gesammelt und diskutiert werden. Dabei könnte es sich um ein Forum, eine Software oder einfach nur eine E-Mail-Liste handeln.</li>
  <li><strong>Ideen-Workshops</strong>, bei denen sich Phasen von Input (z.B. Vorträge) mit kreativen Phasen, Diskussion und Feedback abwechseln.</li>
</ul>

<p>Der einzige Unterschied zur offenen Innovation ist hier, dass beim BVW nur Mitarbeiter teilnehmen, während bei Open Innovation auch und insbesondere Menschen von außerhalb des Unternehmens mitmachen – ein entscheidender Unterschied, wie wir noch sehen werden.</p>

<h2 id="vorteile-des-betrieblichem-vorschlagswesens">Vorteile des Betrieblichem Vorschlagswesens</h2>

<ol>
  <li>Es motiviert die Mitarbeiter. Allerdings nur, falls der Einsatz auch angemessen belohnt und anerkannt wird. Ansonsten fühlen sich die Mitarbeiter schnell ausgenutzt. Dabei ist festzuhalten, dass die Anerkennung und Wertschätzung der Leistung sogar wichtiger ist als materielle Belohnungen.</li>
  <li>Methoden und Maßnahmen zum BVW (zum Beispiel ein Wettbewerb) sind firmenintern sehr einfach und ohne große Kosten bekannt zu machen. Im einfachsten Fall genügt eine Email an alle Mitarbeiter.</li>
  <li>Wenn Gruppen über ihre Ideen diskutieren und gemeinsam Lösungen erarbeiten, wird der Zusammenhalt im Unternehmen gefördert.</li>
  <li>Die Bindung und Treue ans Unternehmen wird gestärkt. Denn durch Betriebliches Vorschlagswesen bekommen Angestellte das Gefühl, direkt zum Erfolg des Unternehmens beizutragen. Zudem fühlen sie, dass sie ein wichtiger Teil eines großen Ganzen sind.</li>
  <li>Da Ideenfindung quasi immer und überall stattfinden kann, lassen sich mit BVW Leerläufe füllen, die unvorhergesehen entstanden sind.</li>
</ol>

<p>Für all diese Punkte muss ein solches “Verbesserungsvorschlagswesen” natürlich <a href="http://www.business-wissen.de/artikel/ideenmaschine-das-betriebliche-vorschlagswesen-als-quelle-fuer-neue-ideen/">richtig durchgeführt</a> werden. Die Mitarbeiter dürfen selbstverständlich nicht unter Druck gesetzt werden oder für schlechte Vorschläge gemaßregelt oder kritisiert werden.</p>

<h2 id="nachteile-des-betrieblichen-vorschlagswesens">Nachteile des Betrieblichen Vorschlagswesens</h2>

<p>So lange es korrekt angewendet wird, hat das Betriebliche Vorschlagswesen an sich zunächst einmal keine Nachteile. Der Organisationsaufwand ist minimal und die Kosten für einen Ideenbriefkasten halten sich doch stark in Grenzen. Wenn es also nur um die Frage geht „BVW – ja oder nein?“ muss die Antwort <em>Ja</em> lauten.</p>

<p>Allerdings will ich Betriebliches Vorschlagswesen in diesem Artikel mit Offener Innovation vergleichen, und unter diesem Aspekt zeigen sich durchaus einige Nachteile:</p>

<ol>
  <li>Mitarbeiter sind immer schon geprägt von den bisherigen Abläufen und Vorstellungen eines Unternehmens. Wirklich kreativ und innovativ zu denken, ist für sie viel schwieriger als für Außenstehende.</li>
  <li>Beim Betrieblichen Vorschlagswesen bringen weniger Menschen ihre Ideen ein als bei offener Innovation (es sei denn, die Open Innovation <a href="https://www.wethinq.com/de/blog/2014/01/29/10-gruende-warum-offene-innovation-scheitert.html">scheitert an schlechtem Marketing</a>). So ist schon rein statistisch gesehen die Wahrscheinlichkeit höher, dass gute Ideen dabei sind.</li>
  <li>Externe Perspektiven, wie etwa die Sichtweise der Kunden, können durch BVW nur indirekt berücksichtigt werden.</li>
  <li>Da nur wenige Ideen wirklich umgesetzt werden, kommt es ständig zu Enttäuschungen.</li>
</ol>

<h2 id="wann-sollte-man-betriebliches-vorschlagswesen-einsetzen">Wann sollte man Betriebliches Vorschlagswesen einsetzen?</h2>

<p>Grundsätzlich sollte in Unternehmen oder anderen Institutionen ein Klima herrschen, bei dem allen Angestellten klar ist:</p>

<ul>
  <li>Ich kann jederzeit eigene Vorschläge machen</li>
  <li>Meine Ideen werden wertgeschätzt, auch wenn sie nicht alle umgesetzt werden können</li>
  <li>Wenn eine meiner Ideen umgesetzt wird, bekomme ich dafür Anerkennung</li>
</ul>

<p>Darüber hinaus ist es sinnvoll, für bestimmte Anliegen zusätzliche Ideensammlungen und Innovationsprozesse einzuführen. Die Frage ist nun, in welchen Fällen Betriebliches Vorschlagswesen sinnvoller ist und für welche Problemstellungen sich eher Offene Innovation anbietet.</p>

<p>Sie haben oben schon bemerkt: Praktisch alle Vorteile des Betrieblichen Vorschlagswesens beziehen sich auf firmeninterne Verhältnisse (Motivation der Mitarbeiter, Bindung ans Unternehmen…). Dementsprechend bieten sich vor allem firmeninterne Fragen und Probleme zur Ideenfindung mittels BVW an. Hier können die Mitarbeiter ihre Erfahrungen und ihr Wissen sehr sinnvoll einsetzen.</p>

<h2 id="beispiele-für-fragestellungen-die-mit-betrieblichem-vorschlagswesen-am-besten-gelöst-werden-können">Beispiele für Fragestellungen, die mit Betrieblichem Vorschlagswesen am besten gelöst werden können:</h2>

<ul>
  <li>Wie kann der Arbeitsplatz besser gestaltet werden?</li>
  <li>Wie könnten flexible Arbeitszeiten für Eltern aussehen?</li>
  <li>Wie können Feedback-Prozesse optimiert werden?</li>
  <li>Wie sollte der Essensplan der Kantine gestaltet sein?</li>
  <li>Wie können wir Papier sparen?</li>
</ul>

<p>Tun Sie mir nur den Gefallen und stellen Sie den Mitarbeitern das Ganze als <a href="/de/blog/2014/08/01/wie-sie-einen-ideenwettbewerb-in-5-schritten-meistern.html">Ideenwettbewerb</a>, Ideen-Workshop oder Ähnliches vor – der Begriff „Betriebliches Vorschlagswesen“ hört sich nämlich schon so trocken an, dass jegliche Kreativität verdorrt.</p>

<h2 id="wann-man-offene-innovation-vorziehen-sollte">Wann man offene Innovation vorziehen sollte</h2>

<p>Es hat sich ja schon angedeutet: Bei allen Themen, die direkt relevant für Kunden sind, kann man nichts Besseres tun, als selbige mit ins Boot zu holen – nämlich durch offene Innovation. Das betrifft insbesondere Produkte oder Dienstleistungen, die ein Unternehmen anbietet, aber auch Punkte wie Kundenservice und Marketing.</p>

<p>So stellen Sie nicht nur sicher, dass Innovationen im Sinne der Kunden sind, sondern stärken auch gleichzeitig Ihre Marke. Denn natürlich ist Open Innovation auch eine <a href="https://www.wethinq.com/en/blog/2014/07/10/How-to-Crowdsource-Marketing.html">Form des Marketings</a>.</p>

<p>Beispiele für die sinnvolle Nutzung von Offener Innovation:</p>

<ul>
  <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdtesting">Crowdtesting</a> einer App</li>
  <li>Ideenwettbewerb für einen neuen Werbefilm</li>
  <li>Ein <a href="https://www.wethinq.com/de/blog/2014/09/30/Climate-KIC-Open-Innovation-Slam.html">Open Innovation Slam</a>, um klimafreundliche Alternativen für Stadtverkehr zu finden</li>
  <li>Eine Facebookseite, auf der Kunden Ideen für neue Produktsorten posten können</li>
</ul>

<p>Bisher habe ich mit der Unterscheidung zwischen <em>extern</em> und <em>intern</em> gearbeitet, wie man sie auch in Standardwerken zum Thema Innovation findet: Betriebliches Vorschlagswesen findet nur intern im Unternehmen statt, währen Offene Innovation auch externe Elemente mit einbezieht.</p>

<p>Die zentrale Schwierigkeit beim BVW ist für mich jedoch diese: Damit es hier wirklich zu einem kreativen Prozess kommt, bei dem Menschen gemeinsam an Ideen arbeiten, muss über die spontane Ideenfindung hinaus (etwa dem Zettel im Ideenbriefkasten) noch viel getan werden. Diskussion und Kollaboration sind im BVW Prozesse, die noch zusätzlich angestoßen werden müssen. Allzu oft passiert jedoch genau das nicht.</p>

<p>Bei offener Innovation dagegen sind die Strukturen von vornherein so angelegt, dass dadurch Kollaborationsprozesse in Gang gesetzt werden – auch firmenintern. Wenn beispielsweise ein Ideenwettbewerb für eine neue Schokoladensorte durchgeführt wird, müssen sich verschiedene Abteilungen mit den Ergebnissen auseinandersetzen: Die Abteilung für Forschung und Entwicklung muss herausfinden, welche vorgeschlagenen Sorten wie machbar sind, die Marketingabteilung überlegt, wie die Sorten beworben werden könnten und so weiter. Die von extern kommende Idee bildet hier nur den Anfang. Gerade weil die innovative Idee von außen kommt, wird intern gemeinsam und abteilungsübergreifend an der Umsetzung gearbeitet. So wird mit Open Innovation immer auch das Wissen und Lernen der Mitarbeiter gefördert.</p>

<p>Das ist für mich der eigentlich entscheidende Unterschied zwischen den beiden Vorgehensweisen. Bei offener Innovation ist die Kollaboration schon im Konzept mit angelegt, während das Betriebliche Vorschlagswesen in seiner klassischen Durchführung eher isoliert funktioniert, sodass für Teamwork hier noch zusätzlich gesorgt werden muss.</p>

<h2 id="fazit">Fazit</h2>

<p>Das Betriebliche Vorschlagswesen hat auf jeden Fall seine Berechtigung, so sperrig die Bezeichnung an sich auch sein mag. Wichtig ist jedoch, dass man das Konzept gründlich entstaubt. Man sollte es nicht beim einsamen Briefkasten belassen. Stattdessen können <a href="https://www.wethinq.com/de/blog/2014/06/12/ressourcen-open-innovation.html">Methoden und Tools</a> der offenen Innovation auch für das interne <a href="/de/blog/2015/02/24/Vorteile-und-Grenzen-von-Ideenmanagement-software.html">Ideenmanagement</a> benutzt werden.</p>

<p>Außerdem ist zu beachten: Betriebliches Vorschlagswesen und Open Innovation sollten sich gegenseitig ergänzen und in geeigneten Bereichen eingesetzt werden. So bekommt ein Unternehmen Input von allen Seiten, aus dem sich am Ende die besten Ideen und innovativsten Lösungen kombinieren lassen. Denn davon profitieren letztlich auch alle: Unternehmen, Mitarbeiter und Kunden.</p>
 ]]></content>
   <author>
     <name>Christian</name>
   </author>
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   <title>Climate-KIC Open Innovation Slam</title>
   <link href="http://www.wethinq.com/de/blog/2014/09/30/Climate-KIC-Open-Innovation-Slam.html"/>
   <updated>2014-09-30T00:00:00+02:00</updated>
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     <title>Climate-KIC Open Innovation Slam</title>
     <link>http://www.wethinq.com</link>
   </image>
   <content type="html"><![CDATA[ <img src="http://www.wethinq.com/images/photos/medium/trains.jpg"/><p>Eine der aufregendsten Sachen beim Arbeiten mit der WE THINQ Software, ist es zu sehen, woran unsere Kunden arbeiten. Ein Beispiel ist <a href="http://www.openinnovationslam.org/">Open Innovation Slam</a>.</p>

<h2 id="der-climate-kic-open-innovation-slam">Der Climate-KIC Open Innovation Slam</h2>

<p>Für den Klimawandel ist es jetzt eine wichtige Zeit in Europa. Der UN-Klimagipfel wurde auch in der vergangenen Woche von verschiedenen Klimamärchen begleitet und die Europäer scheinen voller Ideen zu sein wie man den Klimawandel eindämmen kann. Climate-KIC, hat sich mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), dem Berliner Zentrum für Entrepreneurship, EUREF und dem Zentrum für Innovation und Unternehmensgründung an der TU München zusammengetan um einen Open Innovation Slam durchzuführen. Ziel des Slam ist es eine nachhaltige Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln zu finden.</p>

<p>Climate-KIC fasst die Probleme wie folgt zusammen:</p>

<blockquote>
  <p>Stadttransport ist ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz. Rund 28% der Treibhausgasemissionen in der EU, werden derzeit werden vom Verkehr verursacht, 84% davon von allein vom Straßenverkehr. Mehr als 10% aller Kohlendioxidemissionen (CO2)  in der Europäischen Union kommen aus dem Straßenverkehr in städtischen Gebieten.”</p>
</blockquote>

<p>Climate-KIC ist offen für die vorgeschlagenen Lösungen dieses Problems, daher auch der Open statt des geschlossen Innovations Slam. Aber sie gaben den Teilnehmern einige Hinweise:</p>

<ul>
  <li>Technische Lösungen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Fahrzeugen im städtischen Personenverkehr, vor allem bei den öffentlichen Verkehrsmitteln.</li>
  <li>Änderungen an sekundären Systemen, oder Teilen von diesen, in öffentlichen Verkehrsmitteln (z.b.: Klimaanlage)</li>
  <li>Innovationen, die auch in verschiedenen Verkehrsmitteln eingesetzt werden können (z. b. Bus, Straßenbahn, U-Bahn)</li>
  <li>Methoden um Fahrtenmuster zu Ändern</li>
</ul>

<p>Im Laufe der Einreichungs Phase, erhielten sie über 25 Einsendungen die von einer E-Flotte von elektrischen Bussen bis hin zu solar-Algen betriebenen Bushaltestellen bis hin zur Abschaffung von Bussen insgesamt zugunsten innerstädtischer Straßenbahnen reichte. Die Teilnehmer wurden kreativ mit ihren Lösungen. Um ein paar Beispiele der Ideen zu sehen, werfen Sie einen Blick auf ihre <a href="http://www.openinnovationslam.org">Open Innovation Slam Seite</a>.</p>

<h2 id="wie-werden-die-sieger-ausgewählt">Wie werden die Sieger ausgewählt?</h2>

<p>Es gibt eine Community Abstimmungsrunde, wo jedes Community Mitglied 5 Stimmen abgeben durfte. Der nächste Schritt ist nun, dass eine Expertenkommission die fünfzehn von der Community ausgewählten Ideen überprüft und zehn zu Finalisten auswählt. Diese Finalisten erhalten die Gelegenheit zur Teilnahme an dem Projekt Wochenende im Oktober in Berlin. Von hier aus werden die Top 3 Gewinner ermittelt.</p>

<h2 id="was-auf-dem-spiel-steht">Was auf dem Spiel steht</h2>
<p>Neben der Verbesserung des Planeten, können die Top 3 Gewinner Unterstützung im Wert von €95.000 gewinnen um ihnen zu helfen, ihre Ideen weiterzuentwickeln und umzusetzen. Sie können auch Geldpreise gewinnen (€8.000, €5.000 und €2.000 für den jeweils ersten, zweiten und dritten Gewinner).
Climate-KIC hofft die Erfolgversprechendsten und realistischsten Ideen hegen zu können, damit sie Realität werden.</p>

<p>Wir werden den Climate-KIC Open Innovation Slam weiterverfolgen bis die Gewinner Ende Oktober bekanntgegeben werden. Bleiben Sie dran, um mehr über die Zukunft des Klimawandels in der Europäischen Union zu erfahren!</p>

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   <author>
     <name>Kayla</name>
   </author>
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   <title>Social Innovation Software: 6 Erfolgsfaktoren &amp; Statistische Beweise</title>
   <link href="http://www.wethinq.com/de/blog/2014/08/12/social-innovation-software-erfolgsfaktoren.html"/>
   <updated>2014-08-12T00:00:00+02:00</updated>
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     <title>Social Innovation Software: 6 Erfolgsfaktoren &amp; Statistische Beweise</title>
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   <content type="html"><![CDATA[ <img src="http://www.wethinq.com/images/photos/medium/netzwerk.jpg"/><p>Kann Technologie soziale Innovation beeinflussen? Ja, das kann sie, laut Alex Pentland, Autor eines neuen Buches <a href="http://socialphysics.media.mit.edu/book/">Social Physics</a>; einer faszinierenden Analyse der Zusammenarbeit in sozialen Online-Netzwerken. Pentland erforscht das Verhalten von Tausenden von Menschen und fand heraus, welche Anreize notwendig sind, um soziale Innovation zu fördern und welche Rolle die Software dahinter spielt. Ich habe seine Forschung mit unseren Lehren aus vergangenen Jahren kombiniert und habe einige Erfolgsfaktoren ermittelt.</p>

<p>Soziale Innovation ist ein Prozess, an dem Menschen, Wünsche, Interessen, Leidenschaften und viel mehr beteiligt sind. Soziale Innovation bedeutet für mich die Ermächtigung der Menschen und ihrer Ideen zu folgendem Zweck:</p>

<ul>
  <li>Wirkliche Bedürfnisse und Probleme bestimmen und ein motivierendes Umfeld schaffen, in dem Kollegen und Interessengruppen offen ihre Meinungen weitergeben, und Lösungen für die sie betreffenden Probleme finden.</li>
  <li>Neue Kanäle anbieten, konstruktiv und systematisch an basisorientierten Lösungen arbeiten, mit der Teilnahme von Menschen, die eigentlich davon profitieren.</li>
  <li>Entwicklung von Ideen in einem <a href="http://www.socialinnovator.info/process-social-innovation/prototyping-and-pilots">Rapid-Prototyping-Ansatz</a>, wo man versucht schnell zu experimentieren und direkt mit dem Endnutzer im Austausch steht.</li>
  <li>Offen sein für alle möglichen Modelle, um solche Lösungen zu implementieren, egal ob kommerziell oder für Non-Profit (Soziales Geschäftsmodell).</li>
</ul>

<p>Social Innovation Software bietet hier große Chancen im gesamten Prozess. Zum Beispiel wirkt sie als Plattform, um Ideen zu generieren und um Menschen zusammenzubringen, um Ideen für die Umsetzung zu entwickeln. Aber ist das nicht ein sehr sozialer Prozess? Welche Rolle spielt die Software dabei?</p>

<p>Alex Pentland beschreibt in seinem Buch, wie er sich Kollaborationsmuster in großen sozialen Netzwerken Tausender Anwender angesehen hat. Pentland analysierte <a href="http://www.etoro.com/">eToro</a>, ein soziales Investment-Netzwerk, wo er deutlich sehen konnte, wie unterschiedlich die Teilnehmer interagierten. Pentland und seine Forscher-Kollegen griffen tatsächlich in das Netzwerk ein, schufen unterschiedliche Anreize und konnten Verhaltensänderungen bei den Teilnehmern auslösen. Im Laufe der Zeit fand er andere Anreize, die zu intensiverer Zusammenarbeit und besseren Ergebnissen (Investitionsentscheidungen) für die Mitglieder führten. Das verbesserte den Ideenfluss und resultierte in einigen Erfolgsfaktoren für Social Innovation Software.</p>

<p>Also, welches sind die entscheidenden Punkte, welche die Software beinhalten sollte? Und was sollten Organisatoren und Moderatoren beachten?</p>

<h2 id="1-teilnehmeraktivität-als-motivator">1. Teilnehmeraktivität als Motivator</h2>

<p>Die größten Motivatoren in sozialen Netzwerken sind die Aktivitäten ihrer Teilnehmer. Themen und Inhalte sind wichtig, aber besonders die Beziehung zum jeweiligen anderen Teilnehmer. Je näher der Kontakt, desto motivierter bin ich mich selbst zu beteiligen. Wenn meine direkten Kollegen sich beteiligen, dann möchte ich auch nicht zurück stehen. Hier helfen intelligente Übersichten, die genau zeigen, wie sich mein individuelles Netzwerk engagiert. Dabei geht es weniger um die Menge - wie viele Beiträge oft in beliebten Bestenlisten gezeigt werden; und mehr um die Qualität - was die Menschen teilen.</p>

<h2 id="2-e-mail-benachrichtigungen-wann-immer-es-geht">2. E-Mail-Benachrichtigungen, wann immer es geht</h2>

<p>Nicht alle Benutzer haben den Überblick über die Aktivitäten ihrer Teilnehmer, oder sie sind einfach nicht eng mit dem Netzwerk verbunden. In vielen Fällen sind die ersten Schritte beschwerlich, weil Zeit und Aufwand in ein anderes Netzwerk investiert werden muss. Hier spielen E-mails eine entscheidende Rolle, um Mitglieder zu mobilisieren, sei es durch wöchentliche Übersichten zur „Inspiration“ oder gezielte E-Mails von Teilnehmeraktivitäten. Die Rolle der Aktivierung ist auch für Pentland ganz bedeutend. Hier spielt die Moderation einer Community auch eine große Rolle und kann oft den Unterschied machen.</p>

<h2 id="3-anbieten-verschiedener-kanäle">3. Anbieten verschiedener Kanäle</h2>

<p>Teilnehmer in sozialen Innovationsprozessen sollten in der Lage sein, in jeglicher Art zusammenzuarbeiten, egal ob es um direktes Kommentieren in den Inhalten, oder das Versenden von privaten Nachrichten geht, um Themen weiter zu besprechen. Verschiedene Kanäle sollten verfügbar sein, da das Kommunikationsverhalten zwischen den Menschen sehr unterschiedlich sein kann. Wir haben verschiedene Metriken diesbezüglich, und werden in der Zukunft einen Blog-Post darüber veröffentlichen.</p>

<h2 id="4-mobilisieren-von-menschen">4. Mobilisieren von Menschen</h2>

<p>Nichts ist stärker als die Einladung zu einem Prozess eines Teilnehmers. Man kann so viel Marketing wie möglich machen, aber die besten Ergebnissen kommen von Empfehlungen, vor allem, wenn es direkt von einem Kollegen kommt. Empfehlungen von Freunden sind die beste Möglichkeit, um Menschen zu mobilisieren. Deshalb muss es an jeder Stelle möglich sein Teilnehmer einzuladen und Inhalte zu teilen.</p>

<h2 id="5-innovation-gibt-es-überall">5. Innovation gibt es überall</h2>

<p>Das gute an Social Innovation Software ist, dass sie asynchron ist und man von überall und jederzeit darauf zugreifen kann. Wenn jemand einen Beitrag lesen und ihn sofort teilen will, muss dies von jedem Gerät aus möglich gemacht werden. <a href="http://thenextweb.com/facebook/2014/02/14/half-facebooks-referral-traffic-now-comes-mobile/">Facebook erhält 50 % seines Traffic</a> von Mobiltelefonen, aber leider nicht alle Anwendungen sind für den mobilen Einsatz bereit.</p>

<h2 id="6-einfache-social-innovation-software">6. Einfache Social Innovation Software</h2>

<p>Technik muss absolut trivial, leicht und einfach zu sein, so dass es keine Hürden gibt. Wenn Sie auch nur wenige Menschen fragen, wie Ideenfindung funktioniert, dann haben Sie ein Problem. Wesentliche Teile der Software sollten ohne Hindernisse und ohne Dokumentation und Hilfe arbeiten. Wenn sie nicht intuitiv arbeiten, behindern sie die Zusammenarbeit. Leicht gesagt, aber nur wenige haben es erreicht.</p>

 ]]></content>
   <author>
     <name>Christian</name>
   </author>
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   <title>Einen Ideenwettbewerb in 9 Schritten meistern</title>
   <link href="http://www.wethinq.com/de/blog/2014/08/01/wie-sie-einen-ideenwettbewerb-in-5-schritten-meistern.html"/>
   <updated>2014-08-01T00:00:00+02:00</updated>
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     <title>Einen Ideenwettbewerb in 9 Schritten meistern</title>
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   <content type="html"><![CDATA[ <img src="http://www.wethinq.com/images/photos/medium/geeks-wikimedia.jpg"/><p>Kürzlich haben wir Ihnen 10 Gründe genannt, warum <a href="https://www.wethinq.com/de/blog/2014/01/29/10-gruende-warum-offene-innovation-scheitert.html">offene Innovation oft scheitert</a>. Zwar ist es gut zu wissen, was man nicht tun sollte, wir wollen Ihnen aber natürlich auch zeigen, wie man Open Innovation erfolgreich durchführt. Das erklären wir hier am Beispiel eines großen, offenen Ideenwettbewerbs. Unsere Anleitung führt Sie Schritt für Schritt durch die Planung und Durchführung eines solchen Wettbewerbs.</p>

<h2 id="1-reflektion-gründe-für-einen-offenen-ideenmanagement-prozess">1. Reflektion: Gründe für einen offenen Ideenmanagement Prozess</h2>
<p>Erstmal müsssen Sie selbst natürlich von den Vorzügen eines solchen Wettbewerbs überzeugt sein. Machen Sie sich also die Vorteile bewusst, die offene Innovation Ihnen eröffnet.  Was wollen Sie mit einem offenen Innovationswettbewerb erreichen, das Sie an anderer Stelle nicht bekommen können?</p>

<p>Nur einige der Stärken von einem solchen Wettbewerb sind:</p>

<ul>
  <li>Die Möglichkeit, ein <strong>breites Spektrum</strong> von Teilnehmern zu erreichen. Menschen, die nicht über irgendwelche formalen Qualifikationen verfügen oder die noch nicht von Ihrem Unternehmen gehört haben, können großartige Ideen haben - denn sie denken nicht in schon vorgegebenen Strukturen über die Fragestellung nach. So kann viel kreativer gearbeitet werden.</li>
  <li>Die Mobilisierung einer <strong>Gemeinschaft rund um Ihr Problem</strong>. Ideengenerierung in eher traditionellen Szenarien funktioniert so, dass nur eine Person oder eine kleine Gruppe von Menschen ein Projekt ‘besitzt’. Diese Person bestimmt dann darüber, was mit einer Idee passiert. In einem Wettbewerb der Ideen haben Sie die Möglichkeit, mehrere Gewinner und andere Teilnehmer einzuladen, um das Projekt fortzuführen. So werden langfristige Ressourcen für das Unternehmen geschaffen.</li>
  <li>Ein Ideenwettbewerb stärkt das Image Ihres Unternehmens, also auch die Marke (Brand). Sich nach außen hin zu öffnen, wirkt sympathisch. Einzige Ausnahme sind Unternehmen, die stark auf einem Markenbild von Luxus und Exklusivität basieren, hier muss man gut überlegen, in welcher Form ein Innovation Challenge durchgeführt wird.</li>
</ul>

<p>In dieser Phase sollte sich dann auch das Thema des Wettbewerbs weiter herauskristalliesieren.</p>

<h2 id="2-legen-sie-ihre-zielgruppe-fest">2. Legen Sie Ihre Zielgruppe fest</h2>
<p>Mit der Vermarktung Ihrer Veranstaltung sollten Sie 2-3 Monate im Voraus beginnen. Überlegen Sie hierfür als erstens (wie bei eigentlich jeder Form des Marketings):</p>

<p>Wer ist meine Zielgruppe? Konkret für diesen Fall also: Welche Teilnehmer möchten Sie ansprechen?</p>

<p>Sind das Studierende (evtl. sogar aus einem bestimmten Fach), Partner Ihres Unternehmens, Fans/Kunden oder Wissenschaftler…? Dafür müssen Sie sich natürlich überlegen, was für Erfahrungen, Fähigkeiten und Wissen für Ihren Ideenlauf notwendig sind. Einige Beispiele:</p>

<ul>
  <li>Für einen Wettbewerb zu Softwaredesign müssen die Teilnehmer programmieren können</li>
  <li>Ein Ideen Contest zum nächsten Produktslogan setzt voraus, dass die Teilnehmer das Produkt kennen</li>
  <li>Bei einem Wettbewerb zum Entwurf eines Buchcovers müssen die Teilnehmer zeichnen oder mit entsprechenden Computertools umgehen können.</li>
</ul>

<p>Die Frage nach der Zielgruppe wird Ihr weiteres Vorgehen beeinflussen, daher ist es wichtig, diesen Punkt schon ganz am Anfang zu klären.</p>

<h2 id="3-legen-sie-einen-ansprechenden-preis-für-die-besten-ideen-fest">3. Legen Sie einen ansprechenden Preis für die besten Ideen fest</h2>
<p>Der Preis bei einem Ideenwettbewerb ist oft nicht ein mal die wichtigste Motivation für kreative Köpfe, die an offener Innovation teilnehmen möchten. Dennoch sollten Sie sich gut über den Preis Gedanken machen, wer an dem Wettbewerb teilnimmt, welche Richtung die Ideen nehmen und vieles mehr.</p>

<p>Zunächst einmal sollten Sie sich überlegen, ob nur die beste Geschäftsidee bzw. Innovation einen Preis erhält, ob es mehrere Gewinner geben kann oder ob es Gewinnstufen (typischerweise 1., 2. und 3 Platz) gibt. Wir empfehlen, die besten Ideen zu belohnen, also mehrere Gewinner oder Gewinnstufen zuzulassen. Dann herrscht eine offenere Atmosphäre, in der klar ist: hier werden Ideen und Innovation an sich wertgeschätzt. Zudem gibt es Ihnen die Möglichkeit, tatsächlich auch mehrere Ideen weiterzuverfolgenden und zu unterstützen, ohne dass sich die Teilnehmer betrogen fühlen würden, weil ihre Idee nicht die Gewinneridee war und trotzdem benutzt wurde.</p>

<p>Bei der Auswahl des Preisen sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Preis ansprechend für Ihre Teilnehmerzielgruppe (s.o.) ist. Hier ein paar Beispiele:</p>

<ul>
  <li>Wenn Sie sich Informatiker als Zielgruppe wünschen, könnten Sie leistungsstarke Laptops/Computer ausschreiben.</li>
  <li>Studierende spricht ein Stipendium sicherlich an.</li>
  <li>Nutzer von öffentlichem Nahverkehr freuen sich über ein Jahresticket.</li>
  <li>Optimierungsspezialisten könnten eine Umsatzbeteiligung am attraktivsten finden.</li>
</ul>

<p>Generell sind solche konkreten Preise besser als Geldpreise. Damit bewegt man Menschen nämlich mehr, weil ihre Wünsche direkt angesprochen werden. Geldsummen sind viel abstrakter und motivieren weniger.</p>

<p>Zu guter Letzt sollte der Preis natürlich auch noch zu Ihrem Unternehmen passen und Ihrem Markenimage entsprechen. Beispielsweise würde ein sehr umweltfreundliches Unternehmen, dass einen Ideenwettbewerb zum Energiesparen ausschreibt, unglaubwürdig wirken, wenn der Preis für den ersten Platz ein Flug in die Karibik ist.</p>

<h2 id="4-legen-sie-teilnahmebedingungen-fest">4. Legen Sie Teilnahmebedingungen fest</h2>
<p>Hier geht es um die ganz konkreten Rahmenbedingungen für die Teilnahme. Dabei sollten Sie folgende Dinge festlegen:</p>

<ul>
  <li>Muss man sich für den Ideenlauf <strong>anmelden</strong>? Der Grund dafür könnte sein, dass die Teilnehmer noch zusätzliche Materialien erhalten müssen oder dass der Wettbewerb an einem Verantstaltungsort stattfindet, der die Teilnehmerzahl begrenzt.</li>
  <li>Wie läuft die Anmeldung? Per E-Mail, auf einer Website…?</li>
  <li>Wann ist <strong>Anmeldeschluss</strong>?</li>
  <li>Gibt es eine maximale <strong>Teilnehmerzahl</strong>, die sich anmelden kann?</li>
  <li>Müssen die Teilnehmer eine bestimmte <strong>Voraussetzung</strong> erfüllen (z.B. Student sein)? Sollen die Teilnehmer nachweisen, dass sie die Voraussetzung erfüllen? Wenn ja, wie?</li>
  <li>Wie werden Ideen <strong>eingereicht</strong>? Per E-Mail oder auf einer Online-Plattform? Oder wird es eine Veranstaltung für den Wettbewerb geben, bei der sich die Teilnehmer treffen. Dann müssen Sie einen geeigneten <strong>Veranstaltungsort</strong> wählen. Über die Wahl von Räumen für offene Innovation haben wir <a href="/de/blog/2014/03/26/Wie-man-einen-Raum-fu-r-offene-Innovation-auswaehlt.html">hier im Blog</a> schon geschrieben.</li>
</ul>

<h2 id="5-finden-sie-teilnehmer-indem-sie-den-wettbewerb-vermarkten">5. Finden Sie Teilnehmer, indem Sie den Wettbewerb vermarkten</h2>

<p>Auch hier beeinflussen die anvisierten Teilnehmer Ihr Vorgehen, und zwar in zwei wichtigen Punkten:</p>

<p><strong>Erstens: die Präsentation der Fragestellung</strong></p>

<p>Gestalten Sie die Werbung für Ihren Ideenaustausch ansprechend für die Zielgruppe.</p>

<p>Dabei sollte zum einen klar werden, was die Teinehmer selbst für einen Nutzen aus der Veranstaltung ziehen. Wenn Sie beispielsweise einen (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hackathon">Hackathon</a>) oder Technologie-Wettbewerb veranstalten, betonen Sie die intellektuelle Herausforderung. Es muss klar sein, dass die Teilnehmer hier ihre Fähigkeiten zeigen und ihr Können auf die Probe stellen. Natürlich sollte auch der Preis erwähnt werden.
Andererseits haben die Menschen, die Sie ansprechen möchten (auch die Techies!), ein Herz. Deswegen machen Sie auch deutlich, welches Problem Ihre Teilnehmer lösen sollen? Wem hilft das? Was ist der Kern des Problems, das sie lösen werden? Erzählen Sie die Geschichte der Menschen oder der Organisation, denen Ihre Teilnehmer helfen.
Auf diese Weise gewinnen Sie Menschen, die ernsthaft am Projekt interessiert sind, nicht daran, den Preis zu gewinnen.</p>

<p>Zu guter Letzt müssen Sie noch die Teilnahmebedingungen unterbringen.</p>

<p><strong>Zweitens: die Auswahl der Informationskanäle (Targeting)</strong></p>

<p>Jetzt, wo Sie die Aufmachung für Ihre Wettbewerbswerbung haben, müssen Sie sie nur noch veröffentlichen. Auch hier sollten Sie Ihr Vorgehen natürlich von der Zielgruppe abhängig machen. Durch eine sinnvolle Auswahl der Informationskanäle können Sie mit weniger Aufwand mehr Teilnehmer erreichen. Hier sind einige Beispiele für gezieltes Marketing:</p>

<ul>
  <li>Sind Studierende Ihre Zielgruppe, veröffentlichen Sie Werbung in Uni-Zeitschriften, hängen Poster an Universitäten aus und posten insbesondere auf Webseiten von Studienstiftungen (hier finden Sie nämlich typischerweise sehr engagierte Studierende).</li>
  <li>Möchten Sie Käufer Ihres Produkts ansprechen, können Sie Ihrem Produkt einen Flyer beilegen oder einen Hinweis auf die Verpackung drucken. Außerdem erreichen Sie Ihre Kunden über die Facebook-Seite und den Newsletter.</li>
  <li>Wenn Sie Teilnehmer aus der Wissenschaft suchen, verteilen Sie Infomaterialien auf wissenschaftlichen Konferenzen, in Fakultäten und wenden Sie sich an Institutionen wie die DFG (deutsche Forschungsgesellschaft)</li>
</ul>

<p>Zudem gibt es noch einige allgemeine Methoden, die Sie immer anwenden können, weil sie kostenlos und wenig aufwändig sind:</p>

<ul>
  <li>Kontaktieren Sie beliebte <strong>Blogger und Online-Publikationen</strong> in Ihrer Branche bzw. im Bereich der Zielgruppe. Fragen Sie, ob jemand daran interessiert ist, über Ihren Wettbewerb zu schreiben.</li>
  <li>Verwenden Sie <strong>Soziale Medien</strong>. Tweeten, bloggen und posten Sie Ihre Veranstaltung. Vergessen Sie aber nicht, dass Ihre Social Media Seiten keine reine Werbeplattform sind. Die Nutzer müssen einen Mehrwert daraus ziehen, Ihr Follower zu sein.</li>
  <li>Verwenden Sie Ihre <strong>E-Mail-Liste</strong>. Wenn Sie noch keine haben, ist jetzt eine gute Möglichkeit, um zu beginnen! Auch hier gilt: Überfluten Sie die Liste nicht mit Werbung.</li>
  <li>Sprechen Sie (ja, persönlich) mit Menschen in Ihrer Branche und bitten Sie sie, den Ideenwettwerb zu verbreiten.</li>
</ul>

<p>Sie sehen schon, hier greifen ganz allgemeine Marketing-Prinzipien. Demensprechend können Sie sich auf Marketingseiten und -plattformen weitere Infos holen, zum Beispiel <a href="http://www.onlinemarketing-praxis.de/targeting/targeting-methoden-und-loesungsansaetze">hier</a> zu Targeting.</p>

<p>Die Vermarktung sollte wie gesagt <strong>2-3 Monate vor dem eigentlichen Wettbewerb</strong> bzw. vor dem Anmeldeschluss beginnen</p>

<p>##6. Erstellen Sie einen Aktionsplan
Die Zeit bis zum Wettbewerb sollten Sie unbedingt nutzen, indem Sie schon jetzt die Phase nach dem Wettbewerb planen.
Wir haben leider schon zu oft gesehen, wie die Ergebnisse solcher Wettbewerbe im Sand verlaufen sind. Gute Geschäftsideen wurden zurückgestellt niemals umgesetzt. Das wird durch genaue Planung der weiteren Ideenverarbeitung verhindert.</p>

<p>Wenn Sie Ihre Ziele und Ihr Problem kennen, sollten Sie in der Lage sein, einen Aktionsplan für Ihre Lösung zu entwickeln - selbst wenn man noch nicht weiß, wie die Lösung aussehen wird. Konzentrieren Sie sich dabei auf folgende Fragen:</p>

<ul>
  <li>Wie arbeiten Sie mit den Gewinnern zusammen? Wo und in welcher Form wird die <strong>Kooperation</strong> stattfinden?</li>
  <li>Wie halten Sie die <strong>Community</strong>, die durch den Wettbewerb entsteht, aktiv?</li>
  <li>Wer wird neben den Gewinnern und dem Unternehmen noch an der Umsetzung beteiligt sein?</li>
  <li>Welche <strong>Ressourcen und Finanzmittel</strong> werden für die Umsetzung benötigt und woher kommen diese?</li>
  <li>Sehen Sie die Möglichkeit vor, den Gewinnern ein Jobangebot zu machen?</li>
</ul>

<p>Zwei Ziele sind in Ihrem Aktionsplan besonders wichtig:</p>

<ul>
  <li>Eine <strong>starke Beziehung zu den Gewinnern</strong> (und deren Idee) aufzubauen. Keinesfalls sollten diese mit dem Preis abgespeist werden und dann nie wieder von Ihnen hören. Das wäre nicht nur unsympathisch (und daher schlecht für’s Image), sondern auch wenig sinnvoll. Schließlich hat diese Person Ihnen eine Lösung für ein Problem geliefert, warum sollte sie nicht genauso gute Ideen für die Umsetzung haben?</li>
  <li><strong>Veränderungen</strong> in jedem Fall einzuplanen. Wer an einen Ideenaustausch mit der Haltung herangeht, dass vielleicht nichts Gutes dabei ist und man dann besser gar keine der eingereichten Ideen nutzt, hat schon halb verloren. Denn Unternehmensstrukturen sind sowieso schon träge und scheuen Veränderung. Wer nicht völlig offen für Veränderung ist, wird wenig erreichen.</li>
</ul>

<p>Eine andere Frage ist, was mit den Ideen passiert, die nicht gewinnen. Wahrscheinlich werden viele Teilnehmende gute Ideen haben, für die die Zeit noch nicht reif ist oder die nicht für das aktuelle Problem geeignet sind. Vernachlässigen Sie diese Ideen nicht. Finden Sie einen Ort, um sie aufzubewahren (beispielsweise ein <a href="https://www.wethinq.com/de/tour/">Software-Tool für offene Innovation</a>) und melden Sie sich regelmäßig bei den Teilnehmern, um Ihre Community stark zu halten.</p>

<h2 id="7-stellen-sie-die-jury-zusammen">7. Stellen Sie die Jury zusammen</h2>
<p>Je größer die Jury, desto besser eigentlich. Auch hier soll schließlich das Gemeinschaftsprinzip von offener Innovation zu Tragen kommen.</p>

<p>Hier sind einige Ideen für Jurymitglieder:</p>
<ul>
  <li>Mitarbeiter aus ganz verschiedenen Unternehmensbereichen, um viele unterschiedliche Perspektiven zu bekommen</li>
  <li>Externe Experten, zum Beispiel Wissenschaftler</li>
  <li>An Stelle einer festen Jury könnte auch eine Online-Abstimmung über die eingereichten Ideen entscheiden.</li>
</ul>

<h2 id="8-seien-sie-ein-aktiver-moderator">8. Seien Sie ein aktiver Moderator</h2>
<p>Bei einem Ideenwettbewerb geht es darum, die Kraft der Masse zu nutzen. Als Veranstaltungsmoderator geben Sie den Teilnehmern die Freiheit, kreativ zu sein und Lösungen für Ihre Probleme vorzuschlagen. Doch der Moderator gibt an dem Tag den Ton an. Er oder sie kann unterentwickelte Ideen konstruktiv lenken, mürrische Teilnehmer führen, Diskussionen anregen, bei Fragen unterstützen und so weiter.</p>

<p>Als Moderator ist es wichtig, klare und einfache Anweisungen und objektive Rückmeldung in Bezug auf Projekte zu geben. Sie müssen bei einigen Gruppen möglicherweise Gespräche entwickeln oder Hintergrundinformationen bieten. Haben Sie keine Angst, sich als Moderator zu engagieren.</p>

<p>Wenn diese Aufgabe Ihnen entmutigend scheint, kann es sich lohnen, einen externen Moderator zu beschäftigen, der in diesen Dingen geschult ist.</p>

<p>Auch, wenn es keine Veranstaltung gibt (etwa weil alles online ablauft), sollte es die Moderatorenrolle geben - in dem Fall eben auf virtuellen Plattformen, bei der E-Mail-Kommunikation usw.</p>

<h2 id="9-innovation">9. Innovation</h2>
<p>Wenn die Gewinner feststehen, gilt es natürlich die Idee auch umzusetzen - dafür haben Sie ja schon Ihren Aktionsplan bereitstehen.</p>

<p>Vergessen Sie dabei nicht, dass eine Geschäftsidee erst den Anfang bildet. Danach folgt ein Prozess, der ruhig auch lange andauern darf. Eventuell wird die Idee noch überarbeitet und weiterentwickelt.</p>

<p>Wenn Sie das geschafft haben, sind Sie schon mitten im Innovationsprozess.</p>

<h2 id="mehr-lesematerial">Mehr Lesematerial</h2>
<p>Nesta bietet eine wunderbare Anleitung für eine bestimmte Wettbewerbsform, den <a href="http://www.nesta.org.uk/publications/challenge-prizes-practice-guide">Challenge Prize</a>, die viele gute Tipps bietet.</p>

<p>Wenn Sie noch mehr Infomaterialien ode Ideen brauchen, können Sie natürlich auch jederzeit zu uns <a href="https://www.wethinq.com/de/info/">Kontakt</a> aufnehmen!</p>
 ]]></content>
   <author>
     <name>Kayla</name>
   </author>
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   <title>Funktioniert offene Innovation hinter verschlossenen Türen?</title>
   <link href="http://www.wethinq.com/de/blog/2014/07/01/funktioniert-offene-innovation-hinter-verschlossenen-tueren.html"/>
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     <title>Funktioniert offene Innovation hinter verschlossenen Türen?</title>
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   <content type="html"><![CDATA[ <img src="http://www.wethinq.com/images/photos/medium/closed_door.jpg"/><p>Kleine Software-Firmen gelten als die innovativsten Firmen der Welt. Wie schaffen diese kleinen Start-ups, was sich viele große Unternehmen wünschen: bei ihnen stehen Innovationen im Zentrum und sind kein Abfallprodukt der sonstigen Prozesse.</p>

<p>Diese Firmen stammen aus einer Kultur, in der starre Hierarchien verpönt sind. Einige Unternehmen wie Github, der Anbieter der gleichnamigen Plattform zur gemeinsamen Entwicklung von Software, hat gar keine Hierarchien. Und nichts motiviert so sehr, als keinen Chef zu haben sondern stattdessen selber zu entscheiden, woran gearbeitet wird.</p>

<p>Doch der Hauptantrieb der Innovationskraft dieser Firmen ist die offene Innovation. Viele dieser Firmen machen ihre wichtigsten Produkte, sprich den Softwarecode ihrer Entwickler, öffentlich. Sie machen das Gegenteil, was in der traditionellen Geschäftswelt üblich. Bisher entwickeln Firme Produkte hinter verschlossenen Türen, halten ihre Geheimnisse geheim und binden nach Produkteinführung die Kunden an ihre Ware. Sie erschweren einen Wechsel zur Konkurrenz, zum Beispiel indem das eigene Produkt mit der Konkurrenz technisch unkompatibel gemacht wird oder ein Vertrag über zusätzliche Dienstleistungen abgeschlossen wird. Doch wenn der Kunde nicht wechseln kann, hat die Firma keinerlei Anreiz mehr für Innovationen.</p>

<p>Eine Firma, deren Produkte sogar kopierbar sind, müssen hingegen immer einen Schritt voraus  sein. Wem alle bei der Arbeit zusehen können, muss der beste seines Faches sein. Wenn das eigene Produkt für jedermann zugänglich ist, schafft dies zudem eine Gemeinschaft von externen Mitarbeitern, die ihre Zeit in das eigene Produkt investiert haben und daher potentielle Kunden sind. Wer sein Produkt schon in der Entwicklung öffnet, bekommt dafuer ein Kundenloyalitötäprogramm samt Kundentests geschenkt.</p>

<p>Große Firmen haben zudem den Vorteil, dass kleinere Anbieter sich mit eigenen Produkten auf frei zugänglichen Softwarecode oder Geräte draufsatteln. DIes schafft ein größeres Ökosystem, das die eigentlichen Produkte attraktiver macht und die Nachfrage stimuliert. Konzerne wie Apple oder Google haben jedoch nicht alle ihre Produkte öffentlich gemacht. Einige Geheimnisse bleiben geheim, weil in ihrer Kalkulation eine Veröffentlichung mehr schadet als nützt.</p>

<p>In traditionellen Branchen gibt es zudem interne Widerstände, offene Innovation ist ein vielerorts ein Kulturschock. Diese Firmen können die Vorteile von offener Innovation aber zu einem gewissen Grad dennoch für sich nutzen.</p>

<p>Übrigens die Firma hinter WE THINQ, die <a href="http://www.crisscrossed.de">crisscrossed GmbH</a> GmbH, hat auch einige ihrer <a href="https://github.com/crisscrossed">Projekte als Open Source Software veröffentlicht</a>. Wir sind große Fans von Open Source Software.</p>
 ]]></content>
   <author>
     <name>Christian</name>
   </author>
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   <title>14 Ressourcen für Open Innovation (offene Innovation)</title>
   <link href="http://www.wethinq.com/de/blog/2014/06/12/ressourcen-open-innovation.html"/>
   <updated>2014-06-12T00:00:00+02:00</updated>
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     <title>14 Ressourcen für Open Innovation (offene Innovation)</title>
     <link>http://www.wethinq.com</link>
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   <content type="html"><![CDATA[ <img src="http://www.wethinq.com/images/photos/medium/books.jpg"/><p>In diesem Blog Post haben wir einiger unseren beliebtesten Open Innovation Ressourcen gesammelt. Kein weitere Suche ist nötig, die verschiedenen Ansätze zu Open Innovation zu lernen. Ein großer Teil der Artikel sind in englischer Sprache.</p>

<p>Dieser Post wird regelmäßig aktualisiert. Zuletzt aktualisiert am 21. Juni.</p>

<h2 id="ideen-generierung">Ideen Generierung</h2>

<ul>
  <li>Spannender Leitfaden, wie man einen Ideen-Wettbewerb umsetzen kann: <a href="http://www.nesta.org.uk/sites/default/files/skills_idea_generation_events.pdf">How to Run Idea Generation Events by Nesta UK</a></li>
  <li>Ein kreativer Ansatz zur Ideengenerierung: <a href="http://dschool.stanford.edu/wp-content/uploads/2012/02/ideate-mixtape-v8.pdf">Generating Unexpected Ideas: reframing your challenge</a></li>
  <li>Unkonventionneller Ratgeber für soziale Innovation: <a href="https://www.unteamworks.org/node/429141">Social Innovation Camps: a toolkit for troublemakers</a></li>
  <li>Unser <a href="/en/resources/course/">Open Innovation Crash Course</a>. Die schnelle und spannende Einführung in das Thema.</li>
  <li>Betterplace Lab hat eine tolle Einführung in das Thema Open Innovation: <a href="http://trendreport.betterplace-lab.org/trend/offene-innovationen">Spannende Beispiele und guter Überblick</a></li>
  <li>Open Innovation als strategisches Unternehmens-Konzept: <a href="http://www.produktmanager-blog.de/open-innovation-als-strategisches-unternehmens-konzept/">Open Innovation für Produktentwicklung und Marketing</a></li>
</ul>

<h2 id="ideen-wettbewerbe-und-hackdays">Ideen-Wettbewerbe und Hackdays</h2>
<ul>
  <li>Alles was Sie über einen Hackaton wissen müssen: <a href="http://hackathon-in-a-box.org/guide/">Hackathon in the Box Guide</a></li>
  <li>Spannendes Video vom Energy Hackday in Berlin: <a href="http://vimeo.com/71322548">Was passiert wenn ein Stromkonzern mit “Hackern” zusammen arbeitet.</a></li>
  <li>Die 5 wichtigsten Schritte zu einem Ideen-Wettbewerb: <a href="here:https://www.wethinq.com/en/blog/2014/03/18/How-to-Run-Open-Innovation-Challenge.html">How to Run an Open Innovation Challenge in 5 steps</a></li>
  <li>Ein ausführlicher Leitfaden von Nesta, wie man einen “Challenge Prize” umsetzt: <a href="http://www.nesta.org.uk/blog/how-run-challenge-prize">How to Run a Challenge Prize</a></li>
  <li>Noch eine hilfreiche Ressource von Nesta, wie man die verschiedenen Phasen eines Ideenwettbewerbs entwickelt: <a href="http://www.nesta.org.uk/publications/challenge-prizes-practice-guide">Challenge Prizes Practice Guide</a></li>
  <li>Interessanter Artikel, wie man neue Ideen durch Experimente bekommt. Hilfreiche Ressource für Open Innovation: <a href="http://contextpartners.com/wp-content/uploads/2014/03/PF-Sourcing-New-Ideas-Through-Experimentation-low-res-140218.pdf">Sourcing new ideas</a></li>
</ul>

<h2 id="innovation-spaces">Innovation Spaces</h2>
<ul>
  <li>Lernen Sie, wie Sie einen einen Ort und Raum für Open Innovation auswählen: <a href="https://www.wethinq.com/en/blog/2014/03/11/How-to-Choose-a-Space-for-Open-Innovation.html">How to Choose a Space for Open Innovation</a></li>
  <li>UNICEF hat eine großartige Anleitung, wie man einen Innovation Lab aufbaut: <a href="http://www.unicefinnovationlabs.org/">Unicef Innovation Labs</a></li>
</ul>

<p>Interesse für mehr Ressourcen und Inspiration? <a href="https://www.wethinq.com/en/blog/2014/02/18/32-Inspiring-Examples-of-Social-Innovation.html">32 inspirierende Beispiele für soziale Innovation</a></p>

<p>Dieser Post wird regelmäßig aktualisiert. Zuletzt aktualisiert am 21. Juni.</p>
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   <author>
     <name>Kayla</name>
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